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Bildungs- und Erziehungsziele

Die verschiedenen Bildungs- und Erziehungsbereiche dienen als Grundlage für die pädagogische Arbeit mit dem Kind und wir möchten ihnen anschließend kurz einige methodische Möglichkeiten vorstellen.

Schwerpunkte in unserer Kinderkrippe sind die Bereiche Sprache, Spielentwicklung, erstes Sozialverhalten, sowie der lebenspraktische Bereich.

 

Sprache

Sprache ereignet sich ständig. Hier sind uns ein freundschaftlicher, liebevoller Umgangston mit den Kindern und das gute sprachliche Vorbild wichtig.

Die Sprachentwicklung des Kindes ist eng verknüpft mit seiner emotionalen, körperlichen und geistigen Entwicklung, sowie mit der Reifung seiner Sinnesorgane. Sprache ist Anfang von jedem sozialen Verhalten, nicht nur in Form von Kommunikation, sondern auch durch Mimik und Gestik.

Jedes Kind will sprechen lernen. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass es auf Erwachsene oder auch andere Kinder trifft, die bereit sind, sich auf „seine Sprache“ einzulassen und zu „übersetzen“. Bereits die Allerkleinsten können durch „sprachliche Signale“ ihre Gefühle ausdrücken und verstehbar machen. Nach und nach entwickelt sich durch entsprechende Unterstützung eine immer differenziertere, „verständlichere“ Kommunikation.

Die Umsetzung der Sprachförderung geschieht durch intensive Förderung jeglicher Art der Kommunikation (z. B. beim Wickeln). Regelmäßiges Betrachten von Bildern, Sprechen von rhythmischen Versen, Liedern, sowie Krabbelversen wecken Freude an der Sprache und erweitern den Wortschatz.

 

Spielentwicklung und erstes soziales Verhalten

In der Krippe treten Kinder gewöhnlich erstmals mit anderen Kindern in sozialen Kontakt. Während Kinder in den ersten Lebensjahren nicht miteinander sondern nebeneinander spielen, beginnen ab dem 2. Lebensjahr die so genannten „So-tun-als-ob-Spiele“, sowie erste gemeinsame Rollenspiele. Gemeinsame Kreisspiele und Rituale (an Geburtstagen, tägliche Begrüßung, Brotzeitzeiten,…) bereiten den Kindern Freude und lehren ihnen auch erste Rücksichtnahme auf Andere. Hier übernehmen die älteren Kinder bereits erste Vorbildfunktionen und die Kleineren können sich einiges für später „abschauen“.

 

Um dem Kind eine gute Basis für sein Spielverhalten zu bieten, ist uns eine entspannte und fröhliche Atmosphäre in unserer Einrichtung wichtig. Dies erreichen wir, indem wir uns Zeit nehmen für jedes einzelne Kind. Das bewusste Wahrnehmen der jeweiligen Persönlichkeit des Kindes zeigt sich im bewussten ZUHÖREN und der Ermunterung zum FREIEN SPRECHEN. Wir legen großen Wert darauf jedem Kind seinen eigenen Rhythmus zuzugestehen und mit seinen Fähigkeiten die Gesamtgruppe zu bereichern.

Jedes Kind soll erfahren: Ich bin wichtig! Ich kann etwas und schaffe es mit meinen Fähigkeiten! Ich gehöre dazu.

 

Sauberkeitsentwicklung und Gesundheit

Ein wichtiger Schritt in der kindlichen Entwicklung ist der Schritt vom „Windelkind“ zum Kind, das alleine den Gang zur Toilette schafft. Sobald die entscheidenden körperlichen Reifungsprozesse abgeschlossen sind (in der Regel ab dem 2. Lebensjahr) braucht ein Kind auf diesem Weg zur Selbständigkeit andere Kinder denen es nacheifert, oder Erwachsene. Mit viel Lob, Ermutigung, Geduld und intensiver Zusammenarbeit mit den Eltern unterstützen wir den Wunsch der Kinder GROSS ZU WERDEN. Die Begleitung einer Bezugsperson bei den ersten Gängen zur Toilette ist von großer Wichtigkeit und gibt den Kindern Sicherheit. Auch das „Händewaschen – ganz alleine!“ und die gemeinsame „Eisenbahnfahrt“ in den Waschraum machen Spaß und Lust auf die „neue Selbständigkeit“.

Das „Selbständig werden“ soll auch in anderen Bereichen gefördert werden. Das „alleine essen können“ wird bei der gemeinsamen Brotzeit als etwas schönes und genussvolles erlebt. Die Eigenschaften von Lebensmitteln mit Händen und Mund intensiv zu fühlen, ist ein wichtiger Lernprozess, der unterstützt wird. Parallel dazu erfahren die Kinder aber auch den Gebrauch von Löffel und Gabel. Durch die „großen Vorbilder“ werden die Kinder angeregt, ebenfalls selbständig zu Essen bzw. Trinken.

Wir nehmen am Tigerkids und Jolinchen Projekt teil. Hier lernen die Kinder: Gesunde Ernährung schmeckt gut, Bewegung macht Spaß und Entspannung stärkt unseren Körper und Geist.

 

Neben unseren krippenspezifischen Schwerpunkten werden selbstverständlich auch alle anderen Bereiche (unter Berücksichtigung der Altersspezifik) angesprochen.

 

Folgende Bildungs- und Erziehungsbereiche finden sich in der täglichen Arbeit:

 

  • Wertorientierung und Religiosität,

  • Naturwissenschaften und Technik,

  • Umwelt

  • Ästhetik, Kunst und Kultur,

  • Bewegungserziehung und Sport

  • Musik, Rhythmik und Tanz – Wir haben das Felix-Gütesiegel

     

    Führt Euer Kind immer nur eine Stufe nach oben.

    Dann gebt ihm Zeit zurückzuschauen und sich zu freuen.

    Lasst es spüren, dass auch Ihr Euch freut,

    und es wird mit Freude die nächste Stufe nehmen.

    (Maria Montessorie)

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