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(von Werner Schulz)

Rufe 112 – und Hilfe eilt herbei

Die Mädchen und Jungen des St. Wolfgang-Kindergartens sind in Sachen Feuerwehr und Brandschutz auf Zack. Das bescheinigten ihnen Feuerwehrkommandant Sebastian Jasinsky (hinten l.) und Feuerwehrmann Bernhard Meyer (hinten r.), die zu einer Brandschutzübung in die Kindertagesstätte gekommen waren.
Rufe 112 – und Hilfe eilt herbei

Hirschau. Die Mädchen und Jungen des St. Wolfgang-Kindergartens sind in Sachen Feuerwehr und Brandschutz auf Zack. Schwarz auf weiß steht das auf den Urkunden, die ihnen der 1. Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Sebastian Jasinsky aushändigte. Zusammen mit seinem Feuerwehrkameraden Bernhard Meyer war er zu einer Brandschutzübung in die Kindertagesstätte gekommen.

Die Kleinen hatten schon eine Weile auf die Feuerwehrleute gewartet. Sie kamen nämlich  – was im Ernstfall sicher nicht passiert - mit Verspätung in den Kindergarten. Schuld daran war ein Löscheinsatz, zu dem man sie vorher gerufen hatte. Kaum hatten sie ihre Kleidungsstücke, Werkzeuge und Ausrüstungsgegenstände ausgepackt und begonnen, sprudelte es aus den Kleinen nur so heraus was sie über die Feuerwehr wussten. Vom Jüngsten bis Ältesten hatte so ziemlich jeder etwas auf Lager. Bereitwillig halfen die Kinder Bernhard Meyer beim Anziehen. Die Brandschutzmaske war einigen bekannt, ebenso die Sauerstoffflasche. Vor allem den ganz Kleinen wurde es dann doch etwas mulmig, als sich der Feuerwehrmann die Atemschutzmaske aufgesetzt und an die Sauerstoffflasche angeschlossen hatte und das gespenstisch anmutende Atemgeräusch deutlich zu hören war. Später durfte sich jedes Kind die Jacke, den Helm und eine Sauerstoffmaske für zu rettende Personen anziehen und auch einen Blick durch die Wärmebildkamera machen. Bevor sie das durften, wurde ihnen erklärt, warum man sich im Brandfall auf den Boden legt und dass man laut um Hilfe ruft. Beides wurde in der Praxis geübt. Dann bildeten alle eine Rettungsschlange und marschierten in gebückter Haltung, sich fest an den Händen haltend hinter dem Feuerwehrmann her und drehten eine Runde durch den Kindergarten. Die Vorschulkinder durften noch das richtige Absetzen eines Notrufs üben. Dazu hatte Kommandant Jasinsky ein Übungstelefon mitgebracht. „112 und Hilfe eilt herbei!“, hieß die Devise. Anhand von auf Bildkarten dargestellten Realsituationen durfte sich jedes ein Szenario aussuchen und dieses telefonisch melden. Denjenigen Kindern, in deren Häusern bzw. Wohnungen es keine Rauchmelder gibt, wurde von Jasinsky noch eine Hausaufgabe aufgetragen. Er forderte sie auf, ihre Eltern über die lebensrettende Funktion von Rauchmeldern aufzuklären und sie zu bitten, solche zu kaufen und daheim anzubringen. Den Dank von KiTa-Leiterin Uta-Maria Kriegler an die beiden Feuerwehrmänner untermauerten die Kinder mit donnerndem Applaus.

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