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(von Werner Schulz)

Josef Luber weiter an der Spitze der CSU Massenricht

Die Mitglieder des CSU-Ortsverbandes Massenricht wählten bei ihrer Jahreshauptversammlung eine neue Vorstandschaft. V. l.: Stadtrats-Fraktionsvorsitzender Dr. Hans-Jürgen Schönberger, Kreisgeschäftsführer Helmut Fischer, Ortsvorsitzender Josef Luber, Schatzmeister Michael Fellner, Beisitzerin Gisela Luber, stellv. Vorsitzender Hubert Fick, stellv. Vorsitzender Dieter Kohl, Schriftführer Florian Wisneth, Beisitzer Martin Rumpler und Bürgermeister Hermann Falk.
Josef Luber weiter an der Spitze der CSU Massenricht

Massenricht. Stadtrat Josef Luber steht weitere zwei Jahre an der Spitze des CSU-Ortsverbandes Massenricht. Bei der Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus wurde er zum zwölften Mal einstimmig in seinem Amt bestätigt, das er seit 1995 ausübt. Er ist damit einer der dienstältesten Ortsvorsitzenden im CSU-Kreisverband Amberg Sulzbach. Einmütige Voten gab es auch für seinen wiedergewählten Stellvertreter Dieter Kohl und Hubert Fick, der die Nachfolge von Robert Kummer antritt.

Im Mittelpunkt der Versammlung stand die Kommunalpolitik. Der Vorsitzende Josef Luber ließ die Bundespolitik nicht außen vor. Er übte Kritik am „SPD-Vollzeitwahlkämpfer“ Martin Schulz, der – wie einst Oskar Lafontaine - mit vagen Umverteilungsparolen Stimmung mache und vor einer rot-rot-grünen Koalition nicht zurückschrecke. Wenn Schulz beklage, dass es in Deutschland nicht gerecht zugehe, müsse man ihn daran erinnern, dass die SPD seit Jahren die Bundesministerien für Soziales, für Wohnungsbau, für Rente, für Familien und Frauen führt, also die für die Gerechtigkeit zuständigen Schlüsselministerien. Kein Verständnis hatte Luber für die Blockadehaltung der SPD-Stadtratsfraktion in Sachen Bebauungsplan „An der B 14“. Insbesondere Stadtrat Wild habe sich mit unsachlichen Attacken gegen den planenden Landschaftsarchitekten Siegfried Lösch unrühmlich hervorgetan.

Bürgermeister Hermann Falk hoffte, dass dieses Bebauungsplanverfahren bald abgeschlossen und der neue Supermarkt gebaut werden kann. Geduld müsse man noch haben mit dem Wasserleitungs- und Kanalbau in Ober- und Untersteinbach. Damit könne wohl erst 2019 begonnen werden. In Krickelsdorf seien die Baumaßnahmen bereits wieder angelaufen. Das Großprojekt soll heuer fertiggestellt werden. Als „hervorragende Einrichtung, die dank der großherzigen Spenden von Klaus Conrad realisiert werden konnte“, bezeichnete er das Betreute Wohnen. Die acht Wohnungen des 2013 eröffneten Hauses Conrad seien alle belegt. Für die im Entstehen begriffenen Wohnungen gebe es schon viele Anfragen. In dem neuen Gebäude werde eine Tagespflegeeinrichtung mit zwölf Plätzen entstehen, die vom BRK betrieben werde. Für die Generalsanierung der Schule laufe derzeit das VGV-Verfahren zur Ausschreibung des Architekten und Projektanten.

Als sehr zuverlässigen und engagierten Mitarbeiter in der CSU-Stadtratsfraktion würdigte Fraktions-Chef Dr. Hans-Jürgen Schönberger den wiedergewählten Vorsitzenden Josef Luber. Die CSU mache nicht nur auf kommunaler Ebene gute, sachliche und bürgerorientierte Politik. Bayern stehe im Vergleich mit den anderen Bundesländern hervorragend da. Dies gelte es den Bürgern mit Entschlossenheit und Geschlossenheit zu vermitteln, um die nächsten Wahlen zu gewinnen. Im Hinblick auf die Landtagswahlen hielt er die Diskussion über eine Änderung des Auszählungsverfahrens für überflüssig. Mit Bürgermeister Falk war er der Meinung, dass die Ausweisung des neuen Gewerbegebietes Am Bachranken für die Zukunftsentwicklung Hirschaus notwendig sei, auch wenn es einen hohen Finanzaufwand erfordert. Nicht zuletzt mit Blick auf den Neubau „Betreutes Wohnen“ plädierte er dafür, schon jetzt in die Planungsphase für den Ausbau der Postgasse zu gehen. Man müsse darauf achten, dass das Gebäude fußläufig und mit Gehhilfen gut erreichbar ist. Für die Anlieger müsse sich eine wesentliche Verbesserung der Straßenverhältnisse ergeben. Gedacht werden müsse auch an eine Verbesserung der Parkplatzsituation an der Südseite der Stadt im Bereich der Stadtmauerngasse und der Torgartenwegs. Als richtige Entscheidung erachtete er die Übernahme der Fernwärmeversorgung Kricklhof/Fernwärme Nord durch die Stadt. In einem Insolvenzverfahren durch die AOVE wäre die Bürgschaft der Stadt gezogen worden und man wäre mit leeren Händen dagestanden. Zurzeit werde durch ein Ingenieurbüro ein Konzept zur Optimierung des Netzes als auch der Effizienzsteigerung der Biogesamtanlage Nord erstellt.

Die Neuwahlen erbrachten folgende Ergebnisse: Ortsvorsitzender: Josef Luber, Stellvertretende Ortsvorsitzende: Hubert Fick und Dieter Kohl, Schatzmeister: Michael Fellner, Schriftführer: Florian Wisneth, Beisitzer: Gisela Luber, Herbert Rauch, Martin Rumpler und Hermann Schiffl, Kassenprüfer: Wilhelm Fick und Josef Wisneth, Delegierte zur Kreisvertreterversammlung: Hubert Fick, Dieter Kohl und Josef Luber, Ersatzdelegierte: Herbert Rauch, Martin Rumpler und Florian Wisneth.

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