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Stadt Hirschau  |  E-Mail: stadt@hirschau.de  |  Online: http://www.hirschau.de

(von Fritz Dietl)

JHV der Jagdgenossenschaft Ehenfeld

Erlegter weißer Fuchs, die Besonderheit der Jagdsaison.

Ehenfeld. Der Vorsitzende der Jagdgenossenschaft Ehenfeld, Hubert Heuberger konnte eine große Anzahl von Mitgliedern zur Jahreshauptversammlung im Gemeinschaftshaus begrüßen. In seinem Rückblick ging er auf den Wegebau ein. Die Arbeiten am Weg zum Kalvarienberg wurden letztes Jahr begonnen und sollen dieses Jahr abgeschlossen werden. Auf Wunsch der Jagdgenossenschaften von Weickenricht und Großschönbrunn sind gemeinsame Projekte im Wegebau geplant.
Leider gab es im letzten Jahr Ärger mit den Bayerischen Staatsforsten. Einer der Jagdgenossen mußte mehrmals Strafen für Wegbenutzung bezahlen. Dieser Weg wurde dann sogar gesperrt. Da es sich aber um einen öffentlichen Weg gehandelt hat, wurde die Absperrung von Mitarbeitern der Stadt Hirschau wieder entfernt. Der neue Forstamtsleiter Herr Zwicknagel hat zugesagt, die Sachlage kurzfristig bei einem Ortstermin zu klären. Die Jagdgenossenschaft ist an einem guten Verhältnis zu den Bayerischen Staatsforsten interessiert und der Vorsitzende hofft, das es bei dem Gespräch zu einer Einigung kommt.
Die im letzten Jahr ausgefallene Grenzbegehung wird heuer im Herbst nachgeholt.
Im März wurde von der Jagdgenossenschaft ein Motorsägekurs mit Theorie und Praxis angeboten. Durchgeführt wurde er von Förster Lauerer aus Hirschau. Es waren ca. 15 Teilnehmer. Der Vorsitzende dankte der Stadt Hirschau und der Kirchenverwaltung Ehenfeld für die Bereitstellung der Bäume für den Praxisteil. Er ging auch auf die im umliegenden Jagdrevier vorhandenen Notfalltreffpunkte ein. Sie sind in den Rettungsleitstellen registriert und ermöglichen eine schnelle Anfahrt der Rettungskräfte. Zum Schluß dankte er Bürgermeister Hermann Falk für die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Hirschau, besonders beim Wegebau und bei den Jagdpächtern für das harmonische Miteinander.
Willi Roth, einer der Jagdpächter berichtete, dass der Poolabschuß von den Jägern mehr als erfüllt worden ist. Es wurden unter anderem 13 Hirsche und 14 Füchse erlegt. Starker Nebel, den ganzen Winter über, war der Grund, warum nur 11 Wildschweine geschossen wurden. Die Sachschäden durch Wildschweine haben sich aber etwas reduziert. Besonderheiten waren ein erlegter weißer Fuchs und ein gefangener Waschbär. Persönliches Highlight für den Jäger war jedoch, dass Jagdvorstand Heuberger mit ihm mehrere Stunden auf einem Hochsitz verbracht hat. Er lud auch die anderen Mitglieder zur Teilnahme ein.
Die Mitglieder haben beschlossen, 3 €/ Hektar des Jagdpachts auszuzahlen und den Rest für den Wegebau zu verwenden.
Das alljährliche Rehessen ist am Samstag, 10. Juni, im Gemeinschaftshaus, geplant.
Die Versammlung endete mit einer Brotzeit, die die Jagdpächter spendiert hatten. 

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