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(von Werner Schulz)

Franz Birner als CSU-Ortsvorsitzender einstimmig bestätigt

Bei der Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbandes Ehenfeld wurde eine neue Vorstandschaft gewählt. V. l.: CSU-Kreisvorsitzender MdL Dr. Harald Schwartz, Bürgermeister Hermann Falk, Stefan Schmalzl, CSU-Stadtratsfraktions-Chef Dr. Hans-Jürgen Schönberger, Richard Falk, Franz Birner, Gertraud Kustner, Christine Falk, Daniel Kummer, Stefan Basler, Brigitte Gnan, Hans Birner und Franz Kustner.
Franz Birner als CSU-Ortsvorsitzender einstimmig bestätigt

Ehenfeld. Alles beim Alten an der Spitze der Ehenfelder CSU! Stadtrat Franz Birner bleibt weitere zwei Jahre Vorsitzender des Ortsverbandes. Die Mitglieder bestätigten ihn bei der Jahreshauptversammlung im Gemeinschaftshaus ebenso einstimmig wie seine bisherigen Stellvertreter Christine Falk und Stadtrat Christian Gnan.

In seinem Rückblick ließ Birner die Veranstaltungen des Berichtsjahres Revue passieren. Die Teilnahme an der vom CSU-Ortsverband Hirschau organisierten Adventfeier der drei CSU-Verbände Hirschau, Ehenfeld und Massenricht sowie der FU und JU sei gute Tradition, ebenso der Besuch des Drei-Königs-Frühschoppens. Als einzige Partei sei der CSU-Ortsverband bei der Ehenfelder Kirwa aktiv. Im Vorfeld des Bockbierfests habe man kurzfristig umdisponieren müssen. Wegen Erkrankung eines Musikers habe die „Haflinger Musik“ absagen müssen. Mit den „OinawengaBoyz“ habe man adäquaten Ersatz gefunden. Ihre Musikauswahl und die Auftritte der Amberger Trachtengruppe „Hoamatlandler“ mit dem Nachwuchsmusiker Manuel hätten den Besuchern gut gefallen. Den Erlös der Bockbierfeste 2016 und 2017 in Höhe von 500 Euro habe man der DJK-Jugendabteilung übergeben. Birners Dank galt seinem Vorstandsteam, den Vorstandschaften der Verbände Hirschau und Massenricht, der CSU-Stadtratsfraktion mit ihrem Chef Dr. Hans-Jürgen Schönberger und Bürgermeister Hermann Falk, der ja aus den eigenen Reihen kommt.

Das Stadtoberhaupt hatte Erfreuliches zu vermelden. Der Bebauungsplan an der B14 ist verabschiedet und rechtskräftig. Seitens der Stadt wurde für den Bauplan der EDEKA das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Der Plan liegt zur Genehmigung im Landratsamt. In dieser Angelegenheit übte Franz Birner Kritik an der Rathaus-SPD. Man werde so manchen, der jetzt den EDEKA-Markt verhindern will und verkündet, „dass ma den niat braucht“, nach dessen Fertigstellung dort beim Einkaufen anzutreffen. Bürgermeister Falk kündigte an, dass sich die Bevölkerung und die Stadtbediensteten 2017 auf Veränderungen im Rathausbetrieb einstellen müssen. Das Personal-, Standes- und Ordnungsamt sollen in das ehemalige Sparkassengebäude an der Südseite der Hauptstraße verlagert werden. Grund sei die immer weniger zufriedenstellende Arbeitssituation in den bisherigen Büros. Nach Ansicht der Beschäftigten sei die Verkabelung chaotisch. Zu Jahresbeginns habe es erhebliche Heizungsprobleme gegeben, die nur provisorisch gelöst wurden. Auch die seit langem gewünschte Einrichtung eines Bürgerbüros sei im jetzigen Umfeld nicht möglich. Für die Umgestaltung der Räume im Ex-Sparkassengebäude, die ebenerdig und behindertengerecht zu erreichen sind, seien 175 000 Euro veranschlagt. Außerdem soll im Rathaus der ursprüngliche Haupteingang an der Ostseite, der nach dem Zweiten Weltkrieg geschlossen wurde, wieder seine einstige Funktion erhalten. Ernst gemacht wird auch mit der Neugestaltung der öffentlichen Toiletten an der Rathausnordseite und der Einrichtung einer Behindertentoilette.

Stadtratsfraktion-Chef Dr. Hans-Jürgen Schönberger wies darauf hin, dass Halbzeit in der laufenden Wahlperiode ist. Man habe viel geschaffen, dürfe sich darauf aber nicht ausruhen, sondern müsse den Blick bereits auf die Wahlen 2020 richten. In einer Klausur habe die Fraktion den Stadthaushalt, der ein Volumen von fast 25 Mio. Euro hat, intensiv beraten. Man war bestrebt, die Kreditaufnahme unter 3 Mio. Euro zu halten. Aufgrund der laufenden Großprojekte und der Übernahme des Fernwärmenetzes, die ca. 1,8 Mio. Euro gekostet hat, sei vorerst eine Kreditaufnahme von 3,6 Mio. Euro vorgesehen. 2016 sei man ohne Kreditaufnahme ausgekommen. Zum 31. Dezember 2016 habe der Schuldenstand der Stadt auf 7,688 Mio. betragen. Auf Antrag der CSU-Fraktion werde es eine Verbesserung der Ausstattung der Kinderspielplätze geben. Der Spielplatz an der Schönbrunner Straße soll ein Klettergerüst erhalten. Danach sei der Spielplatz am Moosweiher an der Reihe. Dort müsste erst noch die Situation der Lindenbäume geklärt werden.

Schließlich hatten der Ortsvorsitzende Franz Birner, der CSU-Kreisvorsitzende MdL Dr. Harald Schwartz und Bürgermeister Hermann Falk eine angenehme Aufgabe zu erfüllen. Sie konnten Lorenz Kummer für seine 50-jährige Mitgliedschaft ehren. Birner bezeichnete den Jubilar als langjährigen Wegbegleiter des bereits verstorbenen Ehrenvorsitzenden Franz Kummer. Lenz Kummer habe immer seine Stimme erhoben, wenn er mit Entscheidungen nicht einverstanden. Als Dankeschön gab es für ihn neben der Ehrenurkunde eine CD des Ehenfelder Kirchenchores.

 

Die Ergebnisse der Neuwahlen beim CSU-Ortsverband Ehenfeld: 1. Vorsitzender: Franz Birner, Stellvertretende Vorsitzende: Christine Falk und Christian Gnan, Schriftführer: Stefan Basler, Schatzmeisterin: Gertraud Kustner, Beisitzer: Richard Falk, Brigitte Gnan, Georg Kustner, Alfred Schmalzl, Stephan Schmalzl, Hans Birner und Daniel Kummer, Kassenprüfer: Hermann Falk und Peter Grünwald, Delegierte zur CSU-Kreisversammlung: Franz Birner, Franz Kustner und Christian Gnan, Ersatzdelegierte: Christine Falk, Brigitte Gnan und Stephan Schmalzl.

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