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(von Werner Schulz)

Erstkommunikanten spenden für Sozial-medizinische Nachsorge

Bewusst verzichteten die 27 Erstkommunikanten und ihre Eltern darauf, sich für die Geschenke zur Kommunion mit einem Dankgeschenk erkenntlich zu zeigen. Das so eingesparte Geld - immerhin die beachtliche Summe von 547,56 Euro - übergaben die Kinder gemeinsam mit Gemeindereferentin Barbara Schlosser (2.v.l.) sowie den Lehrkräften Alois Feyrer (2.v.r.) und Sabine Baldauf (l.) an Schwester Lisa Wendl-Reiß (r.) von der sozialmedizinischen Nachsorge, einem Flika-Projekt am Amberger Klinikum St. Marien.
Erstkommunikanten spenden für Sozial-medizinische Nachsorge

Hirschau. Am 21. Mai durften 27 Mädchen und Jungen aus der Stadtpfarrgemeinde Mariä Himmelfahrt das Sakrament der Erstkommunion empfangen. An ihrem großen Festtag wurden die Kommunionkinder von Verwandten, Freunden und Bekannten reichlich beschenkt. Schon im Vorfeld des Kommuniontages beschlossen die Eltern und Kinder, ganz bewusst darauf zu verzichten, sich für die Kommuniongeschenke mit einem Dankgeschenk erkenntlich zu zeigen. Vielmehr griff man einmütig den Vorschlag einiger Mütter auf, das eingesparte Geld für die Sozialmedizinische Nachsorge, ein Flika-Projekt des Amberger Marien-Klinikums, zu spenden. Die Kinder und ihre Eltern zeigten sich gebefreudig.

Bei der Spendenübergabe in der Aula der Grund- und Mittelschule konnte Schwester Lisa Wendl-Reiß, Ansprechpartnerin des von Dr. Alexander Schnelke geleiteten Nachsorgeteams, die beachtliche Summe von 547,56 Euro in Empfang nehmen. Den dort zusammen mit Gemeindereferentin Barbara Schlosser sowie den Lehrkräften Alois Feyrer und Sabine Baldauf versammelten Erstkommunikanten dankte sie mit herzlichen Worten für die Spende. Sie erklärte den Kindern, dass die Nachsorgeeinrichtung den Eltern kranker Kinder schon während deren Krankenhausaufenthalt und insbesondere nach deren Entlassung aus der Klinik beratend und helfend zur Seite steht. Die MitarbeiterInnen des Nachsorgeteams begleiten die Familien durch häusliche Besuche, gehen auf individuelle Probleme ein, organisiere du koordinieren erforderliche Maßnahmen, bieten Beratung bei der Pflege an und fördern die Selbständigkeit der Familien. So sollen die Familien Halt und Sicherheit für die Bewältigung ihrer neuen Lebenssituation finden. 

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