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(von Fritz Dietl)

Besonderheit der Gesteinsschichten an der Freihunger Störung interessieren Alt und Jung

Geowanderung um die Rödlaser Berghütte
Besonderheit der Gesteinsschichten an der Freihunger Störung interessieren Alt und Jung
Die Geopark-Rangerin Cäcilia Kastl-Meier informierte sachkundig über die Besonderheiten der Gesteinsschichten in der Freihunger Störung.

Massenricht. Auf großes Interesse stieß eine vom Geopark Bayern-Böhmen angebotene Führung mit dem Titel "Aufgeschoben ist manchmal doch aufgehoben - Entdeckungen im Bruchschollenland". Über 30 Teilnehmer im Kindes- bis zum Seniorenalter (ältester Teilnehmer war Willi Rumpler, 86) starteten zu der etwa viereinhalb Kilometer langen Entdeckungstour in dieser geologisch sehr interessanten Gegend.

Begleitet wurden sie von der Geopark-Rangerin Cäcilia Kastl-Meier und Josef Kohl vom Oberpfälzer Waldverein (OWV) Massenricht. Ihnen zufolge gibt es entlang der sogenannten Freihunger Störung sehr unterschiedliche Gesteinsschichten. Auf Massenrichter Seite sind sie etwa 280 Millionen Jahre alt, auf Ehenfelder Seite rund 80 Millionen. Sie enthalten wertvolle Stoffe wie Eisenerz, Bleierz, Mangan, Ton und Sandstein. Von besonders hoher Qualität war der Sandstein aus dem Gebiet rund um Seugast.

Eine Besonderheit war auch der verkieselte Sandstein, aus dem bevorzugt harte Mühlsteine gefertigt wurden. Die qualitativ Besten lagen in etwa 60 Meter Tiefe. In der Gegend gab es insgesamt acht Steinbrüche. 1893 wurde der letzte geschlossen. 

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