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(von Werner Schulz)

Für „Heldenstammtisch“ Freilichtbühne deutlich vergrößert

Die Stunden, die sie für den Bühnen- und Kulissenbau aufgewendet haben, haben weder Hans Drexler (r.) noch Jürgen Hartmann (l.) gezählt. Was es mit dem von ihnen gefertigten Wunderbaum auf sich hat, an dem sowohl Äpfel als auch Birnen wachsen, wollen die beiden vorab nicht verraten.
Für „Heldenstammtisch“ Freilichtbühne deutlich vergrößert

Hirschau. Am Freitag, 21. Juli, ist es so weit! Um 20.30 Uhr steigt auf der Freilichtbühne im Schlosshof die Premiere der „7. Hirschauer Stückl-Festspiele“. Gespielt wird der Schwank „Der Heldenstammtisch“. Um das Geschehen optimal in Szene zu setzen, hatten Regisseur Hans Drexler und Künstler Jürgen Hartmann, unterstützt von Lothar Fischer, aufwändige Bühnenbauarbeiten zu bewältigen.

„Wir mussten die Bühne um sechs Meter vergrößern, um alle notwendigen Kulissenelemente unterzubringen“, erklärt Hans Drexler. 26 Meter ist die Bühne jetzt lang, auf der die 43 Darsteller und Darstellerinnen derzeit noch allabendlich unter den kritischen Augen des Regieduos Hans Drexler und Verena Bauer bei den Proben agieren. Schon im März wurde mit dem Bau der Bühnenelemente und der Kulissen begonnen. „Wir haben rund 70 Meter Balken, 250 Meter Latten und 65 Quadratmeter Sperrholzplatten verbaut“, berichtet Drexler. Sieben neue Kulissenelemente, teilweise mit Außen- bzw. Innenansicht mussten gestaltet werden, dazu auch Hintergrundelemente. Während sich in die „Bastelarbeiten“ vorwiegend Hans Drexlers stürzte, übernahm den Part des Bemalens der Kulissen der Künstler Jürgen Hartmann, der beim „Heldenstammtisch“ schauspielerisch als Soldat im Einsatz ist. Mit einem Augenzwinkern und Schmunzeln um die Mundwinkel stellen beide ihren von ihnen gefertigten, verschiebbaren Wunderbaum vor, an dem sowohl Äpfel als auch Birnen gedeihen. Da in den „Heldenstammtisch“ wie bei allen vorausgehenden Festspielen seitens der Regie sowohl traditionell überlieferte als auch aktuelle „Hirschauer Stückln“ eingearbeitet sind, mussten mit Blick auf die aktuellen Hirschauer Brunnendiskussionen zwei Brunnenmodelle gefertigt werden. Drexler ergänzt: „Außerdem mussten wir auch noch eine Reihe weiterer Kleinteile herstellen.“ Die Freizeitstunden, die Jürgen Hartmann und er dafür geopfert haben, hat keiner von beiden gezählt. Das gilt auch für die fleißigen Schneider- und Näherinnen Ingrid Dobat und Elisabeth Ernstberger. Der Festspielverein verfügt zwischenzeitlich über einen großen Fundus an Biedermeierkostümen. Bei manchen davon waren kleine Reparaturarbeiten notwendig. Neu schneidern mussten die Damen Uniformen für die französischen Soldaten. Auch diese Arbeiten sind alle perfekt erledigt. Nachdem dank Frisörmeisterin Birgit Breunig die Darsteller mit den richtigen Perücken ausgestattet sind, liegt es nun an der Schauspielertruppe, die Festspiele wieder zu einem Erfolg werden zu lassen. Das Zuschauerinteresse ist groß. „Der Vorverkauf läuft gut“, weiß der stellvertretende Festspielvereinsvorsitzende Alfred Härtl zu berichten. Außer der Premierenvorstellung am Freitag, 21. Juli, gibt es weitere acht Aufführungen. Sie finden am 22. Juli (Samstag), 26. Juli (Mittwoch), 28. Juli (Freitag), 29. Juli (Samstag), 2. August (Mittwoch), 4. August (Freitag), 5. August (Samstag) und 6. August (Sonntag) jeweils um 20.30 Uhr statt. (Einlass stets ab 18.30 Uhr). Eintrittskarten bzw. Gutscheine sind erhältlich im Reisebüro am Markt, Hauptstraße 50, oder online bei „NT-Ticket.de“ bzw. einer der vielen Vorverkaufsstellen. In den Reihen 1 bis 9 kosten die Karten im Vorverkauf 14 Euro, in den Reihen 10 bis 15 sind es 12 Euro. An der Abendkasse kosten die Karten 16 bzw. 14 Euro.

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