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(von Werner Schulz)

Im und rund um schönsten Kirwastodl zünftig gefeiert

Das Baumaustanzen endete mit der Kür von Marina Perlinger und Andreas Fischer zum neuen Oberkirwapaar. Beim Abbruch des obligatorischen Walzers hielten sie den Blumenstrauß in Händen.
Im und rund um schönsten Kirwastodl zünftig gefeiert

Steiningloh. Es hat sich offenkundig herumgesprochen, dass es in Steiningloh nicht nur den weit und breit schönsten Kirwastodl gibt, sondern dort auch alle Jahre eine ganz zünftige Kirwa gefeiert wird. Letztes Wochenende ging es im und rund um den Stodl wieder hoch her bei der „7. Steiningloher Stodlkirwa“.

Die Wetterprognosen hatten wenig Gutes verheißen. Tatsächlich herrschten am Samstag recht kühle Temperaturen. Wie sich herausstellen sollte, konnten sie dem Fest nichts anhaben. Den Kirwaburschen und ihren Helfern wurde ohnehin warm, als sie am Nachmittag den aus dem Steiningloher Rechtlerholz stammenden, 25 Meter hohen Kirwabaum auf dem Festplatz in die Senkrechte hievten. Die Kirwamoidln hatten ihn vorab entsprechend geschmückt. Bevor es ans zünftige Feiern ging, versammelten sich die Kirwagäste an der Dorfkapelle zum Gottesdienst. Er wurde vom Ursulapoppenrichter Pfarrer Eduard Feichtmeier zelebriert und von der Gruppe „Eviva“ musikalisch umrahmt. Nach dem Schlusssegen zogen die dreizehn Kirwapaare und Gottesdienstbesucher zum Kirwastodl. Dort heizte die aus dem Landkreis Cham angereiste Band „Die Lumpen“ - ein echter Glücksgriff – die Stimmung kräftig ab und animierte so manches Pärchen, das Tanzbein zu schwingen. Trotz der großen Festlkonkurrenz in der Umgebung war der Stodl bis in die späte Nacht voll besetzt.

Halbwegs ausgeruht machten sich die Burschen am frühen Sonntagnachmittag auf den Weg, um ihre Moidln mit dem Kirwawagen zum Baumaustanzen abzuholen. Auf dem voll besetzten Festplatz wurden die Kirwapaare bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen vom Publikum schon sehnlichst erwartet. Musikalisch begleitet wurden sie bei ihren Tänzen vom Trio „A Durchanand“. Mit ihren Quetschn-, Tenorhorn- und Gitarreklängen brachten sie die Tanzpaare keineswegs „durchanand“. Ob bei der Sternpolka, beim Knödldrahrer, Jiffy Mixer, Boarischen Figurentanz oder beim Walzer – die Boum und Moidln machte eine glänzende Figur auf dem Parkett. Eva Ries und Franziska Mader vom Hirschauer Heimat- und Trachtenverein hatten beim Einstudieren beste Arbeit geleistet. Für beide gab es als Dankeschön Blumen und einen Gutschein, für Michael Rindfleisch, der während der Vorbereitung Paar- und Gruppenfotos geschossen  hatte ein Trachten-Präsent. Schließlich endete das Austanzen mit der Kür des neuen Oberkirwapaares. Beim Abbruch des obligatorischen Walzers hielten Marina Perlinger und Andreas Fischer den Blumenstrauß in Händen. Beide sorgten anschließend mit dem Anziehen eines gemeinsamen Schlafanzugkostüms für eine Extra-Gaudi.

Dass den ganzen Abend bis in die Nacht Superstimmung herrschte und es auf dem Festplatz und im Stodl rund ging, dafür sorgten die Salleröder Boum. Ihre schmissigen Klänge waren ganz nach dem Geschmack der Gäste. Zu später Stunde wurden der Kirwabaum und viele Sachpreise und Gutscheine verlost. Als glückliche Kirwabaumgewinnerin wurde mit Heike Giehrl ein ehemaliges Kirwamoidl gezogen. Er gab den Baum zur Versteigerung bei, der dann endgültig von Stefan Amann zugunsten der Kirwaleit ersteigert wurde. Als goldrichtig erwies sich erneut der Beschluss, wie in den beiden Vorjahren einen dritten Kirwatag anzuhängen. Am Montag wurde nochmals der Grill angeschürt. Viele Firmen- und Behördenvertreter fanden sich zusammen mit den Kirwaapaaren zum Mittagessen ein.

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