Zum Inhalt (ALT-C)
Zur Navigation (ALT-N)
Zur Startseite (ALT-S)

Stadt Hirschau  |  E-Mail: stadt@hirschau.de  |  Online: http://www.hirschau.de

(von Werner Schulz)

Für Marien-Kindergärtler Bootsfahrt wacklige Angelegenheit

Für die Mädchen und Jungen des Marien-Kindergartens war es ein tolles Erlebnis, mit dem Wasserwacht-Schlauchboot auf dem Mühlweiher herum zu schippern. Natürlich wurden die kleinen Boat-People alle mit Schwimmwesten ausgerüstet. Mit im Boot KiGa-Leiterin Christa Bauer, an Land v. l.: Armin Fehlner, Sebastian Poerner und Kinderpflegerin Gisela Falk.
Für Marien-Kindergärtler Bootsfahrt wacklige Angelegenheit

Hirschau. „Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön…“ – so beginnt ein bekanntes Kinderlied. Die Knirpse des Marien-Kindergartens können die Richtigkeit des Liedtextes bestätigen. Sie waren zwar nicht auf hoher See, aber mit einem Schlauchboot der Wasserwacht auf dem Mühlweiher unterwegs.

„I bin as Hirschau! Und daou binne daham!“, lautet das Jahresthema des Kindergartens. Und „waou ma daham is“, da muss man über eine so wichtige Einrichtung wie die Wasserwacht Bescheid wissen. Kindergarten-Mami und Wasserwachtlerin Melanie Gärtner machte es für die Kleinen möglich, der Hirschauer Ortsgruppe auf den Zahn zu fühlen. Treffpunkt war das Südufer des Mühlweihers. Dort wurden KiTa-Leiterin Christa Bauer, Kinderpflegerin Gisela Falk und ihre Schützlinge von den jungen Wasserwachtlern Armin Fehlner und Sebastian Poerner erwartet. Sie klärten ihre Gäste erst einmal über ihr großes Aufgabenfeld auf. Eis- und Wasserrettung gehörten genauso dazu wie Hochwasser-, Tauch- und Sanitätseinsätze, Vermisstensuche und Gewässerschutz. Für die Kinder war es besonders wichtig zu erfahren, dass die Wasserwacht auch Schwimmkurse im Monte-Freibad abhält. Dann wurde es spannend. In zwei Gruppen eingeteilt und mit Schwimmwesten samt Trillerpfeife ausgerüstet hieß es „Schlauchboot ahoi“ auf dem Mühlweiher. Für die Kinder wurde die Bootsfahrt zu einer wackeligen Angelegenheit, für das pädagogische Personal eine kleine Herausforderung. Der Grund: Das Boot, das mit einem Motor betrieben werden kann, hat zur Entwässerung während der schnellen Fahrt kleine Öffnungen im Boden. So war immer ein Hauch Wasser im Boot, für die Kinder anfänglich ein erschreckender Gedanke. Sebastian Poerner beruhigte, dass das Boot nicht volllaufen und nicht untergehen kann. Für Aufregung sorgten die blinden Passagiere an Bord – tausende von Wasserkäfern, die bevorzugt an den Beinen hochkrabbelten. Nach der abenteuerlichen Bootsfahrt erwartete Wasserwacht-Vorstand Michael Schmid die Besucher vor dem Gerätewagen. Kaum zu glauben, welche Dinge darin alle verstaut sind: Schutzanzüge, Helme, Handschuhe, Notfall- und Erste-Hilfe-Rucksäcke, Vakuummatratzen, Sauerstoffflaschen, Frühdefibrillator, Notstromaggregate, Motorsäge,  Tauchausrüstung und, und und. Wofür man die Sachen alle braucht, wurde den Kindern von Michael Schmid und seinen Assistenten mit ebenso viel Geduld wie Begeisterung erläutert. Mit Blick darauf, dass im Sommer viele der Mädchen zum Planschen und Schwimmen ins Freibad bzw. an andere Gewässer gehen, wurden sie auf die wichtigsten Baderegeln hingewiesen. Christa Bauer bedankte sich bei den Gastgebern mit einem Geschenkkorb für den gleichermaßen interessanten wie erlebnisreichen Vormittag. Nach einem Picknick unter den schattigen Bäumen am Weiherufer trat man den ganz schön weiten Heimweg an, nicht ohne sich vorher beim Anglervereinsvorstand Klaus Forster und Ivonne Rauscher mit einem kleinen Präsent dafür zu bedanken, dass man die Toiletten des Anglerheims benutzen durfte.

drucken nach oben