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(von Werner Schulz)

Angesehenen Pädagogen in Ruhestand verabschiedet

Zum Schuljahresende verabschiedete die Grund- und Mittelschule ihren langjährigen Konrektor Josef Schmaußer in den Ruhestand. Zur Abschiedsfeier fand sich eine Reihe von Ehrengästen ein. V. l.: Pfarrer Roman Breitwieser, 1. Bürgermeister Hermann Falk, Rektorin Birgit Härtl (GS/MS Hirschau), Rektorin Michaela Bergmann (GS/MS Schnaittenbach, stellv. Personalratsvorsitzende), Konrektor Josef Schmaußer, Elternbeiratsvorsitzende Beate Dietrich, Schulrat Stephan Tischer und 2. Bürgermeister Josef Birner.
Angesehenen Pädagogen in Ruhestand verabschiedet

Hirschau. Einen herzlichen Abschied bereitete die Grund- und Mittelschule ihrem Konrektor Josef Schmaußer. Zahlreiche Redner, allen voran Schulrat Stephan Tischer und Rektorin Birgit Härtl, würdigten sein elfjähriges Wirken an der Hirschauer Schule bei einer Feierstunde in der Schulaula.

Für einen ansprechenden Rahmen sorgten die Flötengruppe unter Leitung von Lehrer Alois Feyrer und die von Fachlehrerin Regina Rester-Achhammer geleitete Instrumentalgruppe. Als einen „angesehenen Pädagogen in der Amberg-Sulzbacher Schulszene, der den Lehrerberuf vom ersten bis zum letzten Tag seiner 41 Dienstjahre gerne ausgeübt hat“, bezeichnete Schulrat Tischer den scheidenden stellvertretenden Schulleiter, dessen beruflichen Werdegang er nachzeichnete. Er sprach ihm den Dank des Schulamts, der Regierung der Oberpfalz und des Freistaats Bayern aus und wünschte ihm, dass er im Ruhestand Freiheit und Freizeit, Ehrenamt und Hobby bei bester Gesundheit genießen kann. Rektorin Härtl würdigte ihren Stellvertreter als einen Kollegen, der in Hirschau Spuren hinterlassen hat. Er habe nicht nur vielen Kindern das Lesen, Schreiben und Rechnen beigebracht, sondern sich wie t darüber hinaus in das Schulleben eingebracht. Er habe Vertretungspläne erstellt, die Schulchronik geführt, Feste, Feiern und Vorträge koordiniert, die Energieschule mit seinem Kompostdienst vorangetrieben und mit dem Gesundheitsprojekt Schule2000 für Nachhaltigkeit gesorgt. Dass er gesund, vielfältig interessiert und voller Tatendrang sei, sei ein Kapital, das im Ruhestand hohe Zinsen tragen werde. Als Geschenk des Kollegiums gab sie ihm einen Büchergutschein und einen alten Wanderstock aus der Sammlung von Hausmeister Sepp Strobl mit auf den Weg, garniert mit begehrten Sammlerstücken in Form von alten Karten für seine Kartensammlung. Den Dank der Stadt Hirschau überbrachte 2. Bürgermeister Josef Birner. Den Hirschauern sei er spätestens seit seinem Gedicht über den Papst-Christbaum als begnadeter und humorvoller Dichter bekannt. Als Vertreterin des Personalrats betonte die Schnaittenbacher Rektorin Michaela Bergmann, dass mit Josef Schmaußer ein wertvoller Teil an Berufserfahrung und Sachverstand die Schule verlasse, der nicht einfach zu ersetzen sei. Für die Elternschaft bedankten sich die Elternbeiratsvorsitzenden Beate Dietrich und Susanne Fehlner-Dobmeyer für die geleistete Unterrichts- und Erziehungsarbeit mit einer Feuerstehle für seinen Garten. „Ich darf und muss Danke sagen!“, sei der Kern seiner Rede, meinte Josef Schmaußer. Lang war dann in der Tat die Liste derer, denen er Danke sagte. Sie reichte von den Rektoren Albert Rösch, Hans Meindl und Birgit Härtl über die Sekretärinnen Hedi Eber, Elke Weidner und Claudia Forster sowie Hausmeister Sepp Strobl bis zu den Kindern und deren Eltern. Es habe viele schöne Erfolgserlebnisse  beim Begleiten junger Menschen in ihrer Entwicklung gegeben. Die Spontanität und Offenheit der Kinder werde er künftig vermissen. Er sei sehr gerne Lehrer gewesen, weniger gerne Sozialarbeiter. Genau dieser Aspekt sei in den letzten Jahrzehnten immer mehr in den Vordergrund gerückt.

Mit Pfarrer Roman Breitwieser, der die evangelische Kirchengemeinde und damit auch die Hirchauer Schule nach zwölf Jahren in Richtung Karlsfeld verlässt, hatte Rektorin eine zweite Lehrkraft zu verabschieden. Auch ihm galten der Dank für sein Wirken und Schaffen und die besten Wünsche für die Zukunft.

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