Zum Inhalt (ALT-C)
Zur Navigation (ALT-N)
Zur Startseite (ALT-S)

Stadt Hirschau  |  E-Mail: stadt@hirschau.de  |  Online: http://www.hirschau.de

(von Werner Schulz)

Zu Ferienbeginn „Überraschungen im Bärenwald“

Gemeinsam mit Dr. Betz packen die Kinder den Koffer für Bärnie, der nach dem Spielen mit dem Giftfass ins Krankenhaus muss.

Hirschau. Es war das zweite Mal, dass sich die „Montessori-Interessengemeinschaft e.V.“ am Ferienprogramm der Stadt Hirschau beteiligte. Wie schon im Vorjahr hatte man dazu Dr. Bernhard Betz und sein Bärentheater verpflichtet – ein Glücksgriff, wie es sich zeigen sollte.

Im Garagentheater der Familie Runge waren beide Vorstellungen seiner „Überraschungen im Bärenwald“ ausverkauft.

Dr. Betz, jahrelang als Facharzt für Arbeitsmedizin tätig, widmet sich seit 2006 intensiv dem Spiel mit Marionetten. Spezialisiert hat er sich dabei auf eine Bärenfamilie, Spielideen, Texte, Kulissen und Requisiten werden von ihm und seiner Ehefrau Liesel gemeinsam entwickelt. Seine Gattin kümmert sich um Regie und Dramaturgie. Auf der Bühne führt er seine Figuren selbst.

Mit seinen „Überraschungen im Bärenwald“ zog er in zwei ca. 25-minütigen Szenen Kinder wie Erwachsene gleichermaßen in den Bann. In der ersten Szene entdeckte der neugierige Bärenjunge Bärnie ein geheimnisvolles Fass, das ihn schweben ließ. Die Freude an dem Erlebnis währte nicht lange. Bärnie musste ins Krankenhaus. Er hatte mit einem giftigen Fass gespielt, das Umweltsünder im Wald abgelegt hatten. Zur Freude der kleinen wie großen Zuschauer wurde der Junge bald wieder gesund. In der zweiten Szene fand das Bärenmädchen Betzy eine glänzende Schüssel. Vorsichtig geworden durch Bärnies Schicksal, rief sie ihren Onkel Bärner. Als Musik-Rocker erkannte er sofort dass es sich um eine Steeldrum handelte. Er gab sogleich eine Kostprobe seines Könnens. Dr. Betz verstand des glänzend, die Kinder mit ins Bühnengeschehen einzubeziehen. Diplom-Montessori-Pädagogin Maria Runge, die Leiterin des Montessori-Kinderhauses, sprach Jung wie Alt aus dem Herzen, als sie sich bei Dr. Betz für die überaus gelungenen Vorstellungen mit einem kleinen Geschenk bedankte. Ihr Dank galt auch den Vorstandsmitgliedern der Montessori-Interessengemeinschaft für ihre tatkräftige Unterstützung. Diese war nach den Theateraufführungen besonders gefragt, als es für alle eine Überraschungsbrotzeit und ein Getränk gab. 

drucken nach oben