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(von Werner Schulz)

Am Kahlhof gemütlich gefeiert

Zum 35. Mal organisierte Feuerwehrehrenvorstand Artur Gleich (2.v.r.) die Kahlhofkirwa, deren Erlös vom ersten Tag an der Feuerwehr, insbesondere deren Nachwuchs zufließt. Mit ihm stießen v. l. Vorstand Michael Schuminetz (l.), sein Stellvertreter und Kirwa-Mitorganisator Thomas Maier (r.)und Feuerwehrkommandant Sebastian Jasinsky (2.v.l.) auf das Gelingen des Festes an. Ihr Wunsch ging in Erfüllung. Obb Kaffee, Kuchen, Käse, Grillgerichte oder Frischgetränke - alles wurde restlos an den Mann bzw. die Frau gebracht.
Am Kahlhof gemütlich gefeiert

Hirschau. Sie ist schon ein schönes Fleckerl – die Wiese zwischen den Anwesen Gleich und Langhammer am Kahlhof. Seit 1983 mutiert sie jedes Jahr an einem Tag zum Festplatz. Dann treffen sich dort ein paar hundert Hirschauer zur Kahlhof-Kirwa.

Organisiert wurde die Kirwa, die keine Kirchweih im eigentlichen Sinn ist, zum 35. Mal von Artur Gleich, dem Ehrenvorstand der Feuerwehr, der dabei insbesondere vom stellvertretenden Feuerwehrvorsitzenden Thomas Maier tatkräftig unterstützt wurde. Gleich war mit dabei, als 1983 bei der damals von Rosa Stoll veranstalteten Gasslkirwa im Scherben-Gassl einige ganz gut aufgelegte Gäste auf die originelle Idee kamen, den Gasslkirwabaum zum etwa eineinhalb Kilometer entfernten Kahlhof zu bringen. Der Baum wurde dort nie gesichtet. Die Wette, dass der Transport klappt, wurde verloren. Dennoch war die nicht eingelöste Wette die Geburtsstunde der Kahlhofkirwa. Für den Initiator und Organisator Artur Gleich - damals noch Feuerwehrvorstand - stand von Anfang an fest, dass die Feuerwehr, insbesondere deren Nachwuchs, in den Genuss des Erlöses kommen sollte. So packte dann auch dieses Mal wieder ein großes Helferteam der Feuerwehr an, damit sich die Gäste wohlfühlen konnten und optimal bewirtet wurden. Das gelang offenkundig. Egal ob Kaffee, Kuchen, Käse, Grillgerichte oder Frischgetränke - alles wurde restlos an den Mann bzw. die Frau gebracht. Damit ist schon jetzt klar, dass sich die bisher erzielte Spendensumme für die Feuerwehr in Höhe von gut 50 000 Euro spürbar erhöhen wird. Den besonderen Reiz des Festes machte wie alle Jahre der Verzicht auf laute Musik aus. So konnten sich die Gäste bis in die späten Abendstunden die gemütliche Atmosphäre genießen und in normaler Lautstärke über Gott und die Welt miteinander plaudern.

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