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Stadt Hirschau  |  E-Mail: stadt@hirschau.de  |  Online: http://www.hirschau.de

(von Werner Schulz)

Happy End für 43. Marktplatzfest

martkplatz1
Spät, aber noch rechtzeitig, hatte Sankt Petrus ein Einsehen mit dem Musikzug und seinem 43. Marktplatzfest. Am Sonntagnachmittag ließ er die Sonne über Hirschau vom weiß-blauen Himmel lachen. Die Folge: Der Marktplatz wurde im Nu zum Festplatz, auf dem sich die Besucher drängten.

Hirschau

Für das 43. Marktplatzfest des Musikzugs gab es am Sonntag doch noch ein Happy End. Spät, aber noch rechtzeitig, hatte Sankt Petrus ein Einsehen und ließ über Hirschau die Sonne lachen. Die Folge: Der Marktplatz wurde im Nu zum Festplatz, auf dem sich die Besucher drängten.

 

 

Dabei hatte der Sonntagvormittag so trostlos begonnen wie der Samstagabend geendet hatte. Erste Konsequenz: Die für die Nachmittags- und Abendunterhaltung verpflichteten Original Oberpfälzer Musikanten wurden – um unnötige Kosten zu vermeiden – frühzeitig abbestellt. Zweite Konsequenz: Der Festgottesdienst wurde nicht unter freiem Himmel gefeiert. Er musste erstmals in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt stattfinden. Dass die Messe vom Musikzug musikalisch eindrucksvoll gestaltet wurde, war nichts Außergewöhnliches, aber trotzdem ein besonderes, in den Annalen des Musikzugs festzuhaltendes Ereignis. Das Orchester wurde letztmals von Annette Pruy-Semsch dirigiert. Seit 2004 war sie dessen musikalische Leiterin. Mit Beginn des Schuljahres verschlägt sie ihr Beruf in die ca. 250 Kilometer von Hirschau entfernte unterfränkische Kreisstadt Miltenberg und zwingt sie zur Beendigung ihres Engagements beim Musikzug. 

 

Marktplatz2

Aufgrund des vormittäglichen Regenwetters und der miesen

Prognosen für den Rest des Tages hatte Musikzug-Vorstand

Maximilian Stein den Original Oberpfälzer Musikanten

abgesagt. Als das Fest dann überraschend auf Touren kam,

requirierte Matthias Fenk (4.v.l.) kurzerhand einige Musikerinnen

und Musiker, die an den Ständen bzw. als Bedienungen im

Einsatz waren, und stellte aus ihnen eine schlagkräftige Kapelle

zusammen. Mit dabei auch Orchester-Dirigentin Annette

Pruy-Semsch (r.) und Jugendorchester-Leiterin Sophia Hofmann (l.).

  

Nach dem Gottesdienst war das Wetter zwar noch nicht optimal. Zum Frühschoppen, den das Jugendorchester unter Leitung von Sophia Hofmann schwungvoll begleitete, fanden sich dennoch zahlreiche Gäste unter den eigens errichteten Pavillons ein. Nicht nur die Plätze darunter waren dann zur Mittagszeit voll besetzt. Innerhalb kurzer Zeit war der Schweinebraten samt Knödeln und Salat komplett ausverkauft, auch am Grillstand herrschte rege Nachfrage. Der Nachmittagsbetrieb war gerade angelaufen, als ein heftiger Regenschauer bei Musikzug-Vorstand Maximilian Stein noch einmal skeptisches Stirnrunzeln verursachte. Doch dann klarte der Himmel auf, die Sonne lachte vom weiß-blauen Himmel und es gab mehr oder weniger kein Halten mehr. Die Besucher strömten in Scharen auf den Marktplatz. Am Schanktisch und an den Verpflegungsständen herrschte Hochbetrieb. Besonders herzlich wurde eine Gruppe des befreundeten Kolpingorchesters aus Emsdetten begrüßt, ebenso eine Delegation der Majoretten der Nürnberger Faschingsgesellschaft Schwarz-Weiß. Die Festgäste mussten zwar auf die Klänge der Original Oberpfälzer Musikanten verzichten, aber keineswegs gänzlich auf musikalische Unterhaltung. Matthias Fenk hatte kurzerhand einige Musikerinnen und Musiker requiriert, die an den Ständen bzw. als Bedienungen im Einsatz waren, und aus ihnen eine schlagkräftige Kapelle zusammengestellt. Die Gruppe, zu der u.a. auch Dirigentin Annette Pruy-Semsch (Klarinette) und Jugendorchesterleiterin Sophia Hofmann (Trompete) gehörten, erwies sich als echte Profi-Truppe und ließ bis in die späten Abendstunden keine Musikwünsche offen. Auch die Kinder kamen auf ihre Kosten. Sie konnten sich auf der von den Jugendlichen der KJG aufgebauten Spielstraße vergnügen. War am Samstagabend die Lichter-Show der Majoretten noch ins Wasser gefallen, präsentierten die „kleinen“ wie die „großen“ Majoretten am frühen Abend ihre Showtänze. Sie schwangen ihre Batons zu „Wir sind da“ von Roger Cicero, „Stamp on the ground“ von den ItaloBrothers, „Me and my army“ von Daniel Kadawatha und „Maarjani“ von Shahrukh Khan. Maximilian Steins Fazit: „Wir sind zum guten Ende doch noch mit mehr als nur einem blauen Auge davongekommen.“

 

Markplatz3

Die „kleinen“ wie die „großen“ Majoretten präsentierten am

frühen Abend ihre Showtänze. Sie schwangen ihre Batons

zu „Wir sind da“ von Roger Cicero, „Stamp on the ground“

von den ItaloBrothers, „Me and my army“ von Daniel

Kadawatha und „Maarjani“ von Shahrukh Khan. 

 

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