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(von Werner Schulz)

Mit heiteren Liedern Sommerstimmung verbreitet

altenheim
Mit einem bunten Strauß heiterer Lieder bereitete der von Jana Müller (r.) dirigierte Gemischte Chor des Gesangvereins 1860 bei seiner Serenade in der Gartenanlage des BRK Seniorenheims St. Barbara den Heimbewohnern und Gästen einen unbeschwerten Sommerabend. Dafür dankte Heimleiterin Astrid Geitner (2.v.r.) den Sängerinnen und Sängern.

HirschauForscht man nach der Herkunft des Begriffes „Serenade“, erfährt man, dass es sich vom lateinischen Wort serenus, d.h. heiter, ableitet. Genau diesen Ursprung des Wortes spiegelte die Serenade wieder, die der Gemischte Chor des Gesangvereins 1860, dirigiert von Jana Müller, den Bewohnern des BRK Seniorenwohn- und Pflegeheims St. Barbara und den zahlreichen Gästen bescherte.

 

Die gepflegte Gartenanlage des Hauses bot bei angenehm lauen Temperaturen ein ideales Ambiente für den „bunten Strauß heiterer Lieder“, mit dem die Sängerinnen und Sänger die unbeschwerte Stimmung und gute Laune ihrer Zuhörerschaft geradezu herausforderten. Noch vor dem ersten Lied sorgte Peter Butschek für Heiterkeit beim Publikum. Er bedankte sich bei Heimleiterin Astrid Geitner für den guten Zwiebelkuchen, mit dem man nach dem letztjährigen Abendständchen bewirtet wurde und hoffte, dass der diesjährige genauso munden werde – was sich später auch bewahrheitete. Mit ihrem Auftaktstück, dem Gospelsong „Jesus is my salvation“ und seinem ständig rhythmisch wiederholten „I’m so happy“, übertrugen die Chormitglieder ihre eigene lockere Stimmung auf ihre Zuhörerschaft. Ein Stück weit unter die Haut ging die darauf folgende, engagiert vorgetragene Europa-Hymne, Beethovens „Freude schöner Götterfunken“. In ihre eigene Jugendzeit zurück versetzt wurden die Senioren danach mit dem aus dem Jahr 1929 stammenden Oldie „Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln geh’n“ und dem Volkslied „Das Wandern ist des Müllers Lust“. Auf das einfühlsam interpretierte Liebeslied „Die Liebe ist der Welt geschenkt“ folgten das schlesische Scherzlied „Wenn die Bettelleute tanzen“, dann die von Lorenz Maierhofer heiter arrangierte Mozart-Komposition „Uns’re kleine Nachtmusik“ und Manfred Schlenkers „Der alte Kakadu“. Mit der tschechischen Weise „Hop hej Cibulari“ entführte der Chor das Publikum schließlich in die Heimat seiner Dirigentin Jana Müller, bevor er es mit dem Jodler „Hät i di“ wohlklingend abschloss.

 

 

Für zum Nachdenken wie zum Schmunzeln anregende Prosa-Zwischentöne sorgte Hans Meindl mit den Geschichten „Himmel und Hölle“ bzw. „Ein Oldtimer für Oma“. In ersterer ließen sich drei ältere Damen, nachdem sie spielenden Kindern zugesehen hatten, nochmal zu dem bekannten Hüpfspiel hinreißen. In der zweiten Erzählung erinnerte der kleine Pit seine Oma, die ein Oldtimer-VW-Cabrio bewunderte daran, dass sie bereits einen Oldtimer habe – den Opa. Fazit der beiden Geschichten: „Jeder ist eben so alt, wie er sich fühlt“.

 

Schließlich nutzten Bewohner, Heimpersonal, Gäste und Chormitglieder die Gelegenheit, sich bei Frischgetränken, selbstgemixtem Hugo mit und ohne Alkohol sowie Zwiebelkuchen in gemütlicher Runde zu unterhalten.

 

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