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(von Werner Schulz)

Azubis im BRK Seniorenwohn- und Pflegeheim St. Barbara

Das Personal des Hirschauer BRK Seniorenwohn- und Pflegeheims St. Barbara hat seit dem 1. September fünf junge Auszubildende in seinen Reihen. Sie wurden von Heimleiterin Astrid Geitner und Pflegedienstleiterin Patricia Kugler mit einer Schultüte willkommen geheißen. Sitzend v.l.: Kristina Schmid und Jewad Haider, stehend v.l.: Heimleiterin Astrid Geitner, Elena Aures, Sandra Anderson, Martina Tunger und Pflegedienstleiterin Patricia Kugler.
Azubis im BRK Seniorenwohn- und Pflegeheim St. Barbara

Hirschau. Laut Bundesinstitut für Berufsbildung fehlen in der Altenpflege 30 000 Kräfte. Niedrige Bezahlung, schwierige Arbeitsbedingungen und schlechtes Image sind die Gründe für den Fachkräftemangel. Deshalb schätzt man sich im BRK Seniorenwohn- und Pflegeheim St. Barbara glücklich, seit 1. September fünf Azubis in seinen Reihen zu haben.

Zwischen 19 und 30 Jahre alt sind die künftigen Pflegefachkräfte, die von Heimleiterin Astrid Geitner und Pflegedienstleiterin Patricia Kugler mit einer Mini-Schultüte willkommen geheißen wurden. Youngster unter den Auszubildenden ist mit Jewad Haider (19) ein Flüchtling aus dem Irak. Seit Juni 2015 ist er in Deutschland. Während dieser Zeit hat er nicht nur seinen Deutschkurs erfolgreich bewältigt, sondern an der FOS in Weiden die Mittlere Reife erworben. Auf ihn warten während seiner dreijährigen Ausbildungszeit neben dem Unterricht an der Amberger ISE-Berufsfachschule für Altenpflege u.a. zweihundert Geronto-Stunden unter den Fittichen von der im Haus tätigen Gerontotherapeutin Anita Dobmeier, außerdem während der zweiten Ausbildungsjahres 400 Einsatzstunden in der ambulanten Pflege in der Hirschauer Caritas-Sozialstation. Letztere haben auch Sandra Anderson (27) und Martina Tunger (30) abzuleisten, die sich im zweiten Ausbildungsjahr befinden. Beide haben besuchen – wie Jewad Haider – die ISE-Berufsfachschule. Sie haben vorher bereits Helferin gelernt und erhalten während der Weiterbildungszeit ihren Vollzeitlohn für diesen Beruf. 50 Prozent der Lohnkosten übernimmt die Bundesagentur aus dem Förderprogramm „Wegebauförderung“. Sie haben also keine finanziellen Einbußen während der Ausbildungszeit. Bereits im dritten Ausbildungsjahr befindet sich Elena Aures (20). Sie besucht die Altenpflegeschule in Sulzbach-Rosenberg und absolviert aktuell unter den Fittichen von Anita Dobmeier ihre 200 Gerontostunden im Haus. Fünfte im Bunde ist Jahrespraktikantin Kerstin Schmid (21). Sie leistet ihr berufliches Anerkennungsjahr für die Ausbildung zur Betriebswirtin für Ernährungs- und Versorgungsmanagement ab. Darüber hinaus sind im St. Barbara-Heim ständig auch Praktikanten der Sozialpflegeschule und Altenpflegehelfer im Einsatz, die den praktischen Teil ihrer Ausbildung erfüllen. Heimleiterin Geitner wies darauf hin, dass die Azubis zu den letzten Ausbildungsjahrgängen als Altenpflegekräfte gehören. Von 2020 an werde die Ausbildung in den drei Berufsfeldern Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege verzahnt. Dadurch erhalten die Auszubildenden die Möglichkeit, zwischen den Bereichen zu wechseln. Die Ausbildung in der Altenpflege und der Kinderkrankenpflege bleibt erhalten. Die Auszubildenden werden zwei Jahre lang generalistisch geschult. Im dritten und letzten Jahr können sie wählen, ob sie einen generalistischen Abschluss anstreben oder sich auf Alten- bzw. Kinderkrankenpflege spezialisieren wollen. Im Gleichklang mit Pflegedienstleiterin Patricia Kugler wünschte Astrid Geitner ihren neuen Schützlingen viel Freude und Erfolg bei ihrer verantwortungsvollen Arbeit.

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