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(von Werner Schulz)

Anglerjugend paddelt die Naab hinab

Heidenspaß machte den jungen Anglerfreunden ihre Waldnaab-Kanutour auf der zehn Kilometer langen Strecke von Luhe-Wildenau bis Wernberg Köblitz.

Hirschau. Das ganze Jahr hindurch frönen sie einem eher bewegungsarmen Hobby und sitzen geduldig am Ufer eines in aller Regel stehenden Gewässers – die Jugendlichen der Anglerfreunde. Vergangenen Sonntag gab es für sie ein Kontrastprogramm. Bei ihrer Kanutour wurden ihre körperlichen Kräfte gehörig gefordert. Zweieinhalb Stunden lang kämpften sie paddelnd mit und gegen die Fluten der Waldnaab.

Wie schon in den letzten drei Jahren hatte Jugendleiter Mario Rauscher für seine Schützlinge als Belohnung für ihr das ganze Jahr hindurch bewiesenes Engagement eine Kanutour auf einem Fließgewässer organisiert. Nach der Pegnitz, dem Regen und der Vils war dieses Mal die Waldnaab an der Reihe. Für das Paddelabenteuer interessierte sich nicht nur der Vereinsnachwuchs. Auch eine Reihe erwachsener Petrijünger gesellte sich dazu. So machten sich zur Freude von Mario Rauscher 33 Anglerfreunde nach einer ausgiebigen Brotzeit im Anglerheim am Mühlweiher per Bus auf nach Luhe-Wildenau. Nach einer kurzen Einweisung am Naabufer durch Kanu-Willy ging es hinein in die elf Boote zur abenteuerlichen Bootsfahrt bis zum zehn Kilometer entfernten Ziel, dem Gasthof Sperl in Wernberg-Köblitz. Nach gut zweieinhalb Stunden Kampf mit den Wellen und vollem körperlichen Einsatz war man dort angelangt. Nach dem Verladen der Kanus konnten sich die leicht erschöpften Flusspiraten bei einem deftigen Mittagessen von den sportlichen Strapazen wieder erholen. Dabei waren alle hellauf begeistert von der von Jugendleiter Rauscher ausgewählten Gewässerstrecke. Dieser nutzte seinerseits die Erholungspause, um allen Teilnehmern für ihr diszipliniertes Verhalten zu danken. Zugleich kündigte er für kommendes Jahr eine Wiederholung an – dann wieder auf einem anderen Fließgewässer. Welches es sein wird, ließ er noch offen.

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