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(von Werner Schulz)

Freudiges Wiedersehen zum Fünfundsechzigsten

Aus Anlass ihres 65. Geburtstags feierten 14 Moidln und 21 Boum des Schülerjahrgangs 1951/52 vergangenes Wochenende ein Wiedersehen. Helga Fleischmann (vorne Bildmitte), Wolfgang Weih (3. Reihe, 2.v.l.) und Elisabeth Willner (vorne 2.v.r.) hatten das Klassentreffen organisiert.
Freudiges Wiedersehen zum Fünfundsechzigsten

Hirschau. Als für sie im September 1958 als ABC-Schützen der „Ernst des Lebens“ begann, waren die Angehörigen des Jahrgangs 1951/1952 noch sauber nach Geschlechtern getrennt. Die mit Schultüten bewaffneten Buben wurden von Lehrer Wolfgang Leitermann empfangen, die Mädchen von Schwester Agnieska. Als sich 35 Jahrgangsangehörige - 14 Moidln und 21 Boum - letztes Wochenende zum Klassentreffen trafen, verzichtete man freilich auf die einstige Sortierung. Der Fünfundsechzigste wurde gemeinsam gefeiert.

Dank der perfekten Organisation von Helga Fleischmann, Wolfgang Weih und Elisabeth Willner erwartete die 51/52-er ein interessantes Programm. Zum Auftakt trafen sie sich im Schulgebäude an der Josefstraße, wo sie von Stadtheimatpfleger Sepp Strobl erwartet wurden. Er unternahm mit seinen Gästen per Ufa-Wochenschaufilm aus den 50-er Jahren über den Monte Kaolino und einer PowerPoint-Präsentation eine bebilderte Nostalgiereise zurück in das Hirschau ihrer Kindheit und Jugendzeit. Besonderer Aufmerksamkeit erfreuten sich die Fotos, auf denen so mancher der Anwesenden als Kindergärtler, als Erstkommunikant, beim Physikunterricht, beim Singen im Schülerchor, bei der Schulentlassfeier, als Ministrant oder als Sternsinger abgelichtet war.

Der Zusammenkunft im Schulhaus folgte ein von Diakon Richard Sellmeyer geleiteter Wortgottesdienst in der Vierzehnnothelferkirche, den Karlheinz Knorr und Sepp Büller musikalisch begleiteten. Im Verlauf der Gottesdienstes wurde der dreizehn bereits verstorbenen Jahrgangsangehörigen gedacht und für jeden davon eine Kerze entzündet. Ab 18 Uhr waren dann in der Schloss-Gaststätte Gemütlichkeit und beste Unterhaltung Trumpf. Es lag in der Natur der Sache, dass bis in die späte Nacht hinein alte Erinnerungen aufgefrischt und Anekdoten aus der Jugendzeit erzählt wurden. Das Treffen machte allen offenkundig Spaß. Tags darauf traf sich dann der harte Kern der 51/52-er noch zu einem ausgiebigen Frühschoppen im Gasthaus Weich. 

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