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(von Werner Schulz)

Rund 600 Besucher erleben die Amberger Kaolinwerke LIVE

Groß war das Interesse am Info- & Karrieretag der Amberger Kaolinwerke. Gut 300 Schülerinnen und Schüler, unter ihnen die Acht- und Neuntklässler der Mittelschule Schnaittenbach, nutzten die Gelegenheit, die AKW live zu erleben. Begrüßt wurden die Gäste von AKW-Geschäftsführer Dr. Otto Hieber (r.) und Divisionsleiter Ralf Jeffraim (4.v.r.). Mit im Bild die Schnaittenbacher Konrektorin Sabine Spindler (2.v.r.) und Klassenleiter Uwe Bergmann (3.v.r.) von der Mittelschule Freudenberg.
Rund 600 Besucher erleben die Amberger Kaolinwerke LIVE

Hirschau. „Nutze die Chance - Erlebe LIVE die Amberger Kaolinwerke!“ Rund 600 Besucher nahmen letztes Wochenende die Gelegenheit wahr, sich beim Info- & Karrieretag im Werk Hirschau über Abläufe, Produkte und Berufschancen zu informieren. Für Letztere interessierten sich besonders die ca. 300 Schülerinnen und Schüler, die mit ihren Lehrkräften am Freitag hinter die Kulissen des Betriebs schauten.

Der Info- & Karrieretag fand im Rahmen des „European Minerals Days“ (EMD) statt, zu dem europaweit 200 mit Mineralien arbeitende Firmen einluden. Seit zehn Jahren wird der EMD im Zwei-Jahres-Turnus veranstaltet. Dass sich die AKW jedes Mal daran beteiligt haben und auch dieses Mal die „Tage der offenen Tür“ angeboten haben, kommt nicht von ungefähr. Ihr Geschäftsführer Dr. Otto Hieber ist Präsident der „European Kaolin and Plastic Clay Associaton“ (KPC). Als Mitglied der „Industrial Minerals Association“ (IMA) verfolgt die KPC das Ziel, in der Öffentlichkeit das Verständnis, die Akzeptanz und das Vertrauen in den Bergbau zu verbessern und das positive Image der heimischen Rohstoffindustrie zu fördern.

Die Amberger Kaolinwerke Eduard Kick GmbH & Co KG haben sich seit ihrer Gründung 1901 zu einem bedeutenden Rohstoffproduzenten in Europa entwickelt. Seit 1995 sind die AKW als leistungsfähiger Spezialist für Kaolin und Feldspat unter dem Dach der Quarzwerk Gruppe international vernetzt und gut aufgestellt. Innerhalb der Gruppe mit 35 Werken in 9 Ländern können 700 Qualitätsprodukte angeboten werden. Diese Rohstoffe werden insbesondere in der Papier-, Glas-, Gießerei-, Keramik-, Kunststoff- und Gummi-Industrie sowie in Farben und Lacken und in bauchemischen Produkten verwendet. An ihren Standorten in Sachsen (Caminau und Kemmlitz), in der Ukraine (Gluhivzi) und in Hirschau-Schnaittenbach beschäftigen die AKW ca. 1 000 Mitarbeiter. Davon entfallen knapp 500 auf den Oberpfälzer Doppelstandort. Zu diesen zählen aktuell 34 Auszubildende.

Das Thema Ausbildung war logischer Weise besonders gefragt bei den Schülerinnen und Schülern der Mittelschulen Schnaittenbach, Freudenberg, Vilseck und Ammersricht sowie der Realschule Nabburg. Sie konnten sich konkret ein Bild machen von den Berufen, die man bei den AKW erlernen kann. Zur Auswahl stehen Verfahrensmechaniker/-in, Industriekaufmann/-frau, Fachinformatiker/-in und Elektroniker/-in. Natürlich gab es für die Schulklassen wie für alle Besucher an den beiden Tagen weit mehr zu erfahren, zu erkunden und zu besichtigen.

Marketingleiter Thomas Moosburger und Elisabeth Kraus hatten ein vielseitiges Programm für die Besucher ausgearbeitet, bei dem die internationale wie regionale Bedeutung der AKW deutlich wurde. Als Highlights wurden Tagebau-Touren mit dem KRAZ durch das Abbaugelände und Werksführungen durch die Produktionsstätten angeboten. Voller Überraschungen und aufschlussreich präsentierte sich die Ausstellung von Produkten, in denen überall „AKW drin ist“.

Prägten am Freitagvormittag vornehmlich Schulklassen das Bild auf dem Werksgelände, waren es am Nachmittag und Samstag vor allem interessierte Erwachsene, die sich über die Betriebsabläufe und Produktpalette der Firma sachkundig machten und sich von ihrer weltweiten Bedeutung überzeugten.

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