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Stadt Hirschau  |  E-Mail: stadt@hirschau.de  |  Online: http://www.hirschau.de

(von Werner Schulz)

Neubau des Einkaufsmarktes an der B 14 nimmt Gestalt an

Wochenlang kochte in Hirschau die Gerüchteküche, wurde kolportiert, mit dem Bau des Edeka-Marktes an der B14 werde es doch nichts. Jetzt rührt sich etwas. Die CSU-Stadtratsfraktion machte sich vor Ort ein Bild. V. l.: Bürgermeister Hermann Falk, Franz Birner, Hermann Gebhard, Birgit Birner, Fraktionsvorsitzender Dr. Hans-Jürgen Schönberger, Josef Luber, 3. Bürgermeister Peter Leitsoni und Christian Gnan.
Neubau des Einkaufsmarktes an der B 14 nimmt Gestalt an

Hirschau. Wochenlang kochte in Hirschau die Gerüchteküche, wurde kolportiert, mit dem Bau des Edeka-Marktes an der B14 werde es doch nichts. Abenteuerliche Geschichten machten die Runde, weil sich an der Baustelle nichts tat. Jetzt rührt sich etwas. Die CSU-Stadtratsfraktion, seit jeher Befürworter des Projekts, machte sich auf Einladung ihres Chefs Dr. Hans-Jürgen Schönberger vor Ort ein Bild.

Auf dem Areal sind zwischenzeitlich nicht nur die Gründungsarbeiten erfolgt. Zahlreiche Stützpfeiler und einige Mauern ragen in die Höhe, sodass die Größe des Gebäudes langsam Konturen annimmt. Dr. Schönberger rief in Erinnerung, dass das Projekt schon zehn Jahre lang diskutiert wurde. Die Stadt sei wegen der Planung mit verschiedenen Investoren im Gespräch gewesen. Letztlich habe die Firma Edeka die Sache selbst in die Hand genommen und den Bau des Marktes in enger Zusammenarbeit mit der Stadt und anderen Planungsbehörden zur Planungsreife gebracht. Die CSU-Faktion sei immer hinter dem Vorhaben gestanden, das stadtnah entsteht und auch im SEK-Gutachten gutgeheißen wird. Dessen Verfasser seien zu den einzelnen Planungsschritten befragt worden, ihre Verbesserungsvorschläge in die endgültige Planung eingeflossen. Mit der Fertigstellung ist nach Aussage von Bürgermeister Hermann Falk im Frühjahr 2018 zu rechnen.

Nicht nur mit dem Einkaufsmarkt selbst beschäftigten sich die CSU-Fraktionsmitglieder, sondern vor allem auch mit seiner Erreichbarkeit von der Innenstadt, genauer gesagt vom Bereich zwischen Raiffeisenbank und Kropp-Anwesen aus. Begrüßt wurde, dass vor dem Bankgebäude zwei Schrägparkplätze geschaffen werden. Als wünschenswert wurde der Abbau eines Fahrradständers erachtet. Der Durchgang sollte im Innen- und Außenbereich städtebaulich so gestaltet werden, dass sich ein gefälliges Bild zwischen Bankgebäude und Kropp-Anwesen ergibt. Er müsse obendrein zum unmittelbar angrenzenden Schloss-Areal passen. An der Südseite des jetzigen Durchgangsgebäudes werden noch weitere Gebäudeteile abgebrochen. Dort entsteht entlang der Südseite der Stadt ein Grünstreifen mit Geh- und Radweg bis zur Georg-Schiffer-Straße. Aus Sicht der CSU-Delegation sollte das Bayernwerk-Trafohaus schon jetzt im Rahmen der laufenden Baumaßnahmen zurückgebaut werden. Positiv wurde auch der künftig vom Durchgang aus über den Edeka-Parkplatz führende Geh- und Radweg gesehen, durch den eine Verbindung zwischen Innenstadt nach Süden in Richtung Monte Kaolino hergestellt wird, wie es auch im SEK-Gutachten vorgesehen ist.

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