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(von Werner Schulz)

Frauenbund spendet für Menschen in Not

Jeweils 500 Euro spendete der Katholische Frauenbund für die Amberger Tafel und den KDFB-Solidaritätsfonds „Frauen helfen Frauen in Not“. V. l.: Irmgard Sellmeyer, Tafel-Vorsitzender Bernhard Saurenbach, Frauenbund-Bezirksvorsitzende Margarete Hirsch, Roswitha Wendl und Gerlinde Siegert.
Frauenbund spendet für Menschen in Not

Hirschau. „In Deutschland lässt es sich so gut leben wie fast nirgendwo sonst auf der Welt“, steht in der Zeitschrift die Zeit vom 21. Juli 2016 zu lesen. Der Satz gilt nicht für alle hierzulande. Diesen Menschen helfen die Amberger Tafel und der KDFB-Solidaritätsfonds „Frauen helfen Frauen in Not“. Der Hirschauer Frauenbund unterstützt sie dabei. Jede der beiden Initiativen wurde mit einer 500-Euro-Spende bedacht.

Bei der Übergabe der Spenden übte Gerlinde Siegert deutliche Kritik am Konsumverhalten vieler Mitbürger. Tag für Tag würden in Deutschland Tonnen von Lebensmitteln vernichtet.  Die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter der Amberger Tafel kümmerten sich darum, dass übriggebliebene Lebensmittel nicht weggeworfen werden, sondern an Menschen verteilt werden, die diese dringend benötigen. Dieses mitmenschliche Engagement wolle man mit der Spende unterstützen. Dass man die Summe gut gebrauchen könne, betonte der Tafel-Vorsitzende Bernhard Saurenbach in seinen Dankesworten. Die drei Kühltransporter der Tafel legten z.B. jährlich ca. 46 000 Kilometer zurück. Dies bedeute nicht unerhebliche Treibstoffkosten. Nach seinen Worten sind unter den 806 Haushalten, die man versorgt, auch 14 aus dem Gemeindegebiet der Stadt Hirschau.

Weniger bekannt als die Amberger Tafel, darauf wies Irmgard Sellmeyer hin, sei in der Region der Solidaritätsfonds „Frauen helfen Frauen in Not“ des KDFB Diözesanverbandes Regensburg. Durch diesen erhielten Frauen und deren Familien im Bistum Regensburg schnell und unbürokratisch Hilfe, die unverschuldet in Not geraten sind. Dies geschehe unabhängig von einer Mitgliedschaft im Katholischen Frauenbund. Zur Entgegennahme des 500-Euro-Schecks war die Vorsitzende des Frauenbund-Bezirks Sulzbach-Rosenberg Margarete Hirsch ins Pfarrheim gekommen. Sie berichtete, dass der Solidaritätsfonds bereits in den 1980-er Jahren als Nachfolger der sog. „Nothilfe“ gegründet. Ihr Dank wie auch der von Roswitha Wendl galt all den Frauen, die durch ihre Mitarbeit bei den verschiedensten Aktion die Spende ermöglicht haben.

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