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(von Werner Schulz)

Kinder- und Jugendgarde bringen Hirschauer Fosenacht auf Touren

Unter dem Motto „Ein Hoch auf uns“ boten die Mädchen der Kindergarde beim Faschings-WarmUp in den Trikots der deutschen Nationalmannschaft, schwarz-rot-goldenen Kopfschmuck im Haar, einen fulminanten Showtanz zu Sportsongs wie zum Queen-Top-Hit „We are the champions.“ Zu den Songs tanzte dann als Zugabe auch die Jugendgarde, allerdings nach einer anderen Choreographie. Hinten r.: Garde-Chefin Regina Merkl.
Kinder- und Jugendgarde bringen Hirschauer Fosenacht auf Touren

Hirschau. Am 11.11. fiel im Rathaus der Startschuss zur närrischen Jahreszeit. Prinz Jonas I. und Prinzessin Laura I. übernahmen – unterstützt von 26 Gardemädchen – die Regentschaft. Dann machte der Fasching Pause. Seit letztem Samstag ist sie vorbei. Im Josefshaus brachten Regina Merkls Kinder- und Jugendgarde die Hirschauer Fosenacht beim Faschings-WarmUp gehörig auf Touren.

In Scharen waren Groß und Klein der Einladung der Garde gefolgt. Im Josefshaussaal gab es keinen freien Platz mehr. Zur Freude von Garde-Chefin Regina Merkl gehörten zu den Gästen mit Klaus Faltermeier und Manfred Enders zwei Präsidiumsmitglieder des Landesverbandes Ostbayern im Bund Deutscher Karneval sowie Bürgermeister Hermann Falk. Wer gekommen war, wurde nicht nur ein bisschen „warm“, sondern nahezu sechs Stunden lang richtig „heiß gemacht“ für den Rest der fünften Jahreszeit. Dazu leisteten Kare Kohl und seine Steirer-Music-Company einen großen Beitrag. Das Trio heizte die Stimmung mit Faschings- und Ballermannhits an und animierte die Besucher zum Schunkeln oder gar zum Tanzen. 

Absolute Attraktion des WarmUp’s war die Kinder- und Jugendgarde. Sie marschierten zusammen mit Prinz Jonas I. und Prinzessin Laura I. exakt im Gleichschritt zur Bühne, begleitet vom rhythmischen Klatschen des Narrenvolkes. In Versform verkündete Prinz Jonas „Meine Prinzessin und ich regieren nun - und wie ihr seht, wir haben alle Hände voll zu tun.“ Prinzessin Laura I. kündigte an, mit ihrem Prinzen „ein kleines Tänzchen zu wagen“. Kaum gesagt, drehten seine sechsjährige Tollität und ihre fünfjährige Lieblichkeit zu den „Tulpen aus Amsterdam“ ihre Walzerrunden. Die Prinzessin hatte noch andere Pflichten zu erfüllen. Sie genoss es sichtlich, verdiente Helferinnen, Helfer und Sponsoren mit einem Faschingsorden zu dekorieren. Ein schüchtern angebrachtes Wangenküsschen durfte nicht fehlen.

Dann gehörte die Bühne der Kindergarde. Die 15 Mädchen tanzten und hüpften in ihren weiß-blauen Kostümen zu den „Hits for Kids – die Schlümpfe“, dass Vader Abraham seine helle Freude daran gehabt hätte. Bayerisch weiß und blau waren auch die elf Jugendgarde-Mädels gekleidet. Sie zündeten zu den Hits „Dschinghis Khan“ und „Moskau“ mit beeindruckender Leichtfüßigkeit ein Feuerwerk an tänzerischen Bewegungen. Regina Merkl hatte die Songtitel nicht zufällig gewählt. Sie entführten das Publikum nach Russland - das Land, in dem im Juni und Juli die Fußball-Weltmeisterschaft ausgetragen wird.

Genau die WM hatte die Kindergarde mit ihrem Showtanz im Visier. Unter dem Motto „Ein Hoch auf uns“ boten die Mädchen in den Trikots der deutschen Nationalmannschaft, schwarz-rot-goldenen Kopfschmuck im Haar, eine fulminante Tanzdemonstration zu Sportsongs wie „Es lebe der Sport“, „Das Ding muss rein“, „Schwarz und Weiß“ oder den Queen-Top-Hit „We are the champions.“ Donnernder Applaus und lautstarke Zugabe-Rufe waren der verdiente Lohn für die begeisternde Darbietung. Die Zugabe-Forderung erfüllte dann die Jugendgarde. Sie wirbelten – ebenfalls in den Nationaltrikots - zu den gleichen Hits über die Bühne, allerdings nach einer anderen, perfekt einstudierten Choreographie. Das Publikum war schlichtweg aus dem Häuschen und forderte erneut hartnäckig eine Zugabe. Die gewährten dann alle 26 Gardemädchen gemeinsam zum von rhythmischem Klatschen begleiteten Teamplay-Song „So sehen Sieger aus“. Nicht nur das Tanz- und Musikprogramm ließ keine Wünsche offen. Das galt ebenso für die Bewirtung. Sie hätte nicht besser sein können. Am Nachmittag gab es Kaffee und Kuchen. Für das Abendessen sorgten Chefkoch Sandro Lutz und sein Küchenteam des Restaurant-Cafés Monte Kaolino. Sehr gut frequentiert war die ab dem frühen Abend eingerichtete Bar.

Mit dem „WarmUp“ machte die Garde richtig Appetit auf den „GaMu-Ball“, der am Samstag, 27. Januar, ab 20 Uhr im Josefhaus steigt. Auch da werden die Gardeauftritte zu den absoluten Höhepunkten zählen. Für Tanz- und Unterhaltungsmusik sorgt die Band Ragazzotti. Eintrittskarten zum Preis von fünf Euro gibt es im Vorverkauf beim Werkmarkt Eisen Schertl.

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