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(von Werner Schulz)

Ehemaliger Stadtrat Heribert Fleischmann feiert Achtzigsten

Groß war die Gratulantenschar, die Heribert Fleischmann zum 80. Geburtstag gratulierte. V. l.: Wandervereinsvors. Felix Fischer, CSU-Stadtratsfraktions-Chef Dr. Hans-Jürgen Schönberger, Gesangvereinsvors. Renée Ehringer-Hoffmann, Bürgermeister Hermann Falk, Heribert Fleischmann, CSU-Ehrenkreis- und Ortsvors. Werner Schulz, Obst- und Gartenbauvereins-Vorstandsmitglied Klaus Forster und stellv. CSU-Ortsvors. Martin Merkl.
Ehemaliger Stadtrat Heribert Fleischmann feiert Achtzigsten

Hirschau. Wenn sich jemand jahrzehntelang auf vielfältigste Art und Weise im öffentlichen Leben seiner Heimatstadt engagiert, ist es unausweichlich, dass er seinen 80. Geburtstag nicht „in aller Stille” feiern kann. Diese Erfahrung machte am Samstag einmal mehr der ehemalige CSU-Stadtrat, langjährige Pfarrgemeinderat und Kirchenpfleger Heribert Fleischmann.

Erste Gratulanten waren seine Frau Elisabeth, mit der er seit dem 25. Mai 1962 verheiratet ist, und die drei Töchter Petra, Jutta und Beate mit ihren Ehemännern und den sieben Enkelkindern. Schmerzlich vermisst in dieser Reihe wurde Sohn Michael, der am 5. November 2014 im Alter von 47 Jahren plötzlich verstorben ist.

Für die Katholischen Pfarrgemeinde und die Kolpingfamilie, der Fleischmann 1956 beitrat, gratulierte Stadtpfarrer Hans-Peter Bergmann. Die Pfarrei hat allen Grund, dem Jubilar dankbar zu sein. 35 Jahre gehörte er von 1971 bis 2006 der Kirchenverwaltung an, von 1994 bis 2006 als Kirchenpfleger. In seine Amtszeit fielen mit der Renovierung der Stadtpfarr- und der Vierzehn-Nothelferkirche, dem Bau des neuen Pfarrhofs und des Pfarr- und Jugendheims pfarrliche Großbaumaßnahmen, wie sie seitdem keine Kirchenverwaltung mehr zu bewältigen hatte. Von 1982 bis 2006 war er Mitglied des Pfarrgemeinderats, in den er jeweils mit hohen Stimmenzahlen gewählt wurde. Bei den Gottesdiensten übernahm er viele Jahre die Aufgabe eines Lektors. Von 1998 bis zur Auflösung 2009 sang er im Kirchenchor. Gut 38 Jahre war er eine wertvolle Stütze des Männerchores des Gesangvereins, dem er seit über 45 Jahren angehört. Gewürdigt wurde dies von der Vorsitzenden Renée Ehringer-Hoffmann, dem Ehrenvorsitzenden Günter Übelacker und Ehrenmitglied Wolfgang Köper. Für den Obst- und Gartenbauverein waren Klaus Forster und Josef Maier zum Gratulieren gekommen, für den Wanderverein Vorstand Felix Fischer. Schriftliche Glückwünsche erhielt das Geburtstagskind von der Freiwilligen Feuerwehr, deren Mitglied er seit 39 Jahren ist, vom Landesbund für Vogelschutz, dem er 33 Jahre angehört und vom BRK. Das Rote Kreuz hatte ihn 2006 mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet, da er 125-mal „freiwillig und unentgeltlich Blutspenden zugunsten kranker Mitmenschen” geleistet hat.

Sein vielfältiges Engagement prädestinierte Heribert Fleischmann geradezu für die Übernahme von Verantwortung in der Kommunalpolitik. Im Jahr 1965 trat er der CSU bei. Für sie kandidierte er bei drei Wahlen für den Stadtrat und erzielte jedes Mal Spitzenergebnisse. Bürgermeister Hermann Falk dankte ihm für sein ehrenamtliches Wirken zum Wohle vieler Bürgerinnen und Bürger und würdigte seine für die Stadt Hirschau erbrachten Leistungen. Diese hoben auch CSU-Stadtratsfraktions-Chef Dr. Hans-Jürgen Schönberger und der stellv. CSU-Ortsvorsitzende Martin Merkl hervor. Der CSU-Ehrenkreisvorsitzende Werner Schulz nannte den Jubilar einen „glaubwürdigen und geradlinigen Verfechter christlich-sozialer Ideale.“ Landrat Richard Reisinger, der CSU-Kreisvorsitzende MdL Dr. Harald Schwartz und MdB Alois Karl hatten schriftlich gratuliert. Dass Fleischmanns Wort vor allem im Bau- und Umweltausschuss des Stadtrats Gewicht hatte, verstand sich von selbst. Er hatte nach dem Besuch der Volksschule ab 1952 im elterlichen Baugeschäft das Maurerhandwerk erlernt und 1961 in Ansbach seine Ausbildung mit der Meisterprüfung gekrönt. Ab 1970 bis zum Eintritt in den Ruhestand setzte er als Maurermeister seine berufliche Laufbahn bei der Firma AKW, die ebenfalls schriftlich gratulierte, in führender Position fort.

Für den Höhepunkt der Gratulationscour sorgte der Musikzug, der heuer sein 65-Jähriges feiert. Das komplette Orchester marschierte auf und spielte seinem Gründungsmitglied ein Ständchen und erinnerten daran, dass Heribert Fleischmann einer der 12 jungen Männer, die am 1. Mai 1952 als Fanfarenzug in der Uniform der Kolpingjugend auf dem Marktplatz auftraten.

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