Einleiten von gereinigtem Rückspülwasser aus der Aufbereitungsanlage des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Mimbacher Gruppe in den Lohbach

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Vollzug der Wassergesetze;
Einleiten von gereinigtem Rückspülwasser aus der Aufbereitungsanlage des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Mimbacher Gruppe in den Lohbach

Der Zweckverband zur Wasserversorgung Mimbacher Gruppe hat beim Landratsamt Amberg-Sulzbach für folgendes Vorhaben die gehobene wasserrechtliche Erlaubnis nach § 15 des Wasser-haushaltsgesetzes beantragt:

Der Zweckverband zur Wasserversorgung der Mimbacher Gruppe betreibt zur Sicherstellung des öffentlichen Trinkwasserbedarfs auf den Grundstücken FlNr. 3305/1 und 3302, Gemarkung Mimbach, bei Krondorf, zwei Tiefbrunnen.

Das geförderte Rohwasser muss aufbereitet werden. Die Trinkwasseraufbereitung (Entsäuerung) erfolgt in einer geschlossenen Anlage mit halbgebrannten Dolomit. Um während des Betriebes auftre-tenden Verbackungen und Ablagerungen entgegenzuwirken, müssen die Filter in Intervallen rück-gespült werden. Die Rückspülung erfolgt 1 x wöchentlich, wobei ca. 100 m³ Rückspülwasser anfallen. Die im Rückspülwasser enthaltenen Schwebstoffe, Sand und Filterkies werden in der Anlage zurück-gehalten und der ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt. Das so gereinigte Abwasser wird auf dem Grundstück FlNr. 2912, Gemarkung Hirschau, in den Lohbach eingeleitet.

Mit Bescheid vom 23.02.1999 wurde dem Zweckverband zur Wasserversorgung Mimbacher Gruppe hierfür erstmalig eine gehobene wasserrechtliche Erlaubnis beantragt, die bis zum 28.02.2019 befristet ist. Mit Schreiben vom 28.02.2018 hat der Zweckverband zur Wasserversorgung Mimbacher Gruppe die Neuerteilung der wasserrechtlichen Erlaubnis erteilt.

Das Vorhaben und die Auslegung der Pläne werden mit folgenden Hinweisen bekannt gemacht:

  1. Die Pläne, aus denen sich  Art und  Umfang des Vorhabens ergeben, liegen in der Zeit vom 29.08.2018 bis zum 01.10.2018 im Rathaus in Hirschau, Zimmer-Nr. 14, während der Dienst-stunden zur Einsicht aus; Zusätzlich wird das Vorhaben auch im Internet bekanntgemacht. Die Bekanntmachung ist auf der Internetseite der Stadt Hirschau unter folgender Internetadresse http://www.hirschau.de einzusehen. 
  1. jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, kann bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist bei der Stadt Hirschau oder beim Landratsamt Amberg-Sulzbach etwaige Einwendungen schriftlich oder zur Niederschrift vorbringen;
  2. bei Ausbleiben eines Beteiligten beim Erörterungstermin kann auch ohne ihn verhandelt werden;
  3. mit Ablauf der Einwendungsfrist sind alle Einwendungen ausgeschlossen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen;
  4. wenn mehr als 50 Benachrichtigungen oder Zustellungen vorzunehmen sind, können bzw. kann
  5. die Personen, die Einwendungen erhoben  haben, von  dem  Erörterungstermin  durch öffentliche Bekanntmachung benachrichtigt werden,
  6. die Zustellung der Entscheidung über die Einwendungen durch öffentliche Bekannt-machung ersetzt werden.

 

Hirschau, den 28.08.2018

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