(Werner Schulz)

Öffnung der Vierzehnnothelferkirche

Öffnung der Vierzehnnothelferkirche

Hirschau. Ihre erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1522 und sie gilt weit über Hirschaus Grenzen hinaus als sakrales Kleinod – die Vierzehnnothelferkirche. Glanzstück der Inneneinrichtung ist der von Hirschl geschaffene Hochaltar mit dem Akanthusschnitzwerk aus dem Jahr 1710. Im Rankenwerk, das - einer Ikonostase vergleichbar - die gesamte Ostwand einnimmt, sind 18 Figuren: Die 14 Nothelfer in zwei Siebenergruppen, zusätzlich Maria als Patronin sowie die Heiligen Florian, Rochus und Sebastian. Auch die Anfang des 18. Jahrhunderts entstandene Emporenbrüstung mit den originalen Ölbildern der zwölf Apostel, Christus als Salvator sowie Maria und Paulus ist von besonderem Wert. Ein weiteres echtes Schmuckstück ist die noch im Original erhaltene, 1764 von Johann Conrad Funtsch aus Amberg erbaute Orgel, die zu den bedeutendsten historischen Werken in der Oberpfalz zählt. Die Vierzehnnothelferkirche ist aus guten Gründen nicht immer geöffnet. Daher weist Stadtpfarrer Johann Hofmann im aktuellen Pfarrbrief darauf hin, dass die Kirche gerne für Besichtigungen und Führungen aufgesperrt wird. Interessierte sollten sich daher rechtzeitig im Pfarrbüro, Tel. 09622/2331 anmelden.

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