Wer kann eigentlich alles Blut spenden? Und zieht sich der Rettungssanitäter schon zu Hause die Arbeitskleidung an?

BRK Antoniuskindergarten

"Das ist ganz schön laut!" - auch Blaulicht und Sirene wurden für die Kinder kurz angemacht

Unsere Kindergartenkinder haben sich während Freispiels darüber unterhalten, dass Menschen manchmal operiert werden müssen. "Manche haben auch einen Unfall und wenn man einen Unfall hat und viel Blut verliert, stirbt man“.
Das Gespräch kam dann irgendwann auf das Thema Blutspende:  „Aber man stirbt doch wenn man Blut verliert!“  „Nein, der Körper bildet neues Blut“, „Wie funktioniert das?“, „Und wie kann man eigentlich Blutspenden?“

Daraufhin beschließen wir uns kompetentes Fachpersonal in den Kindergarten einzuladen – Rettungssanitäter, die uns sicherlich mehr zu dem ganzen Thema erklären können.

Ein paar Tage später, am Donnerstag, den 11.10.2018 besuchen uns Johannes Sellmeyer und Uli Gerlach mit dem Rettungswagen im Kindergarten.

 

Zuerst beantworten sie geduldig alle Fragen der Kinder kindgerecht:

  • Wer darf Blutspenden und wer nicht?
  • Wie funktioniert das ?
  • Wie produziert der Körper neues Blut?
  • Welche Organe gibt es im Körper?  
  • Warum schmerzt es wenn man sich in den Finger schneidet aber nicht wenn man sich die Haare schneidet?
  • Was macht ihr so den ganzen Tag?
  • Warum brechen Knochen?
  • Wie sieht eine Narkose aus?
  • Darf man die Sirene immer einschalten?

Und vieles mehr. 

Danach haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt. Im Wechsel durfte jeweils eine Gruppe den Rettungswagen samt der Gerätschaften anschauen , welche sie auch erklärt und gezeigt bekamen. Wer sich getraut hat wurde an das  EKG Gerät angeschlossen und durfte den Ausdruck mit nach Hause nehmen. Die andere Gruppe schaute sich die Ausrüstung der Sanitäter genauer an – Kleidung, Besonderheiten, Zubehör usw.  Die Kinder waren überrascht,  dass die Sanitäter sich nicht schon zuhause so anziehen und auch dass der Rettungswagen nicht in der heimischen Garage steht.

Daraufhin wurden wir eingeladen uns die Rettungswache doch einmal genauer anzuschauen und da bei den Kindern das Interesse sehr groß war, vereinbarten wir spontan für den nächsten Tag einen Gegenbesuch in der Rettungswache.

 

So machte sich die ganze Einrichtung tags drauf auf den Weg in die Komm.-Rat-Dorfner-Straße. Auch unsere Krippenkinder waren mit dabei, da sie am Tag zuvor auch den Rettungswagen erkunden durften und begeistert waren, sollte sie auch an diesem Ausflug teilnehmen dürfen. In der Rettungswache angekommen führten uns Johanes Sellmeyer und Daniel Reger, wieder aufgeteilt in zwei Gruppen, durch die Räume. Alles wurde genau inspiziert  - die Büroräume, Bad, Küche, Aufenthaltsraum, Schulungsraum, Schlafzimmer, „AnkleideZimmer“ bis hin zum Freizeitraum.  Die Garage mit den Einsatzfahrzeugen und der Lagerraum dazu durfte natürlich nicht fehlen. Als Highlight wurde für uns eine Einsatzmeldung über Funk imitiert und das Blaulicht und die Sirene eingeschalten.

 

Mit dieser Aktion beendeten wir den Besuch in der Rettungswache und waren überglücklich über die zwei mit Informationen, viel Neuem und Interessantem gefüllte Tage, die wir mit den Sanitätern verbringen durften.

 

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